
Die Adventszeit hat begonnen, die Vorfreude auf Weihnachten steigt. Einen Dezember ohne Winter können sich Fans der besinnlichen Jahreszeit kaum vorstellen. Aber genau diese besorgniserregende Prognose steht jetzt im Raum.
Für echte Liebhaber der kalten Jahreszeit klingen diese Aussichten wenig erfreulich. Meteorologen sind sich sicher: Der Wintermonat Dezember hält eine „böse Überraschung“ bereit.
Dezember ohne Winter: Das sagen Meteorologen jetzt voraus
Etwa 60 Prozent der Menschen sehnen sich nach weißen Weihnachten, wie eine YouGov-Umfrage zeigt. Die idealisierte Vorstellung, die in Filmen und Geschichten vorgelebt wird, erhöht häufig die Vorfreude auf die Feiertage. Und dass diese Vorfreude wichtig für das Wohlbefinden der Menschen ist, hat auch eine Untersuchung der Universität Rostock belegt: Personen, die bereits während der Adventszeit in freudiger Erwartung sind, fühlen sich häufig besser. Zugleich wird betont, dass bei einigen der Stresspegel steigt, etwa wegen der langen To-do-Listen in der Vorweihnachtszeit. Bei einigen Weihnachtsfans dürfte jetzt auch diese Wetteraussicht für Stress oder zumindest für trübe Stimmung sorgen.
Worauf sich Weihnachtsfans einstellen können
Richtig winterlich wird der Dezember 2025 wohl nicht. In der ersten Woche gibt es im Norden und Westen Temperaturen zwischen 4 und 8 Grad, im Süden und Osten ist es etwas kälter. Danach kann das Thermometer nach Nikolaus (6. Dezember) teilweise sogar auf bis zu 13 Grad steigen. Ein Grund für die Prognose ist unter anderem die feuchtwarme Atlantikluft, die nach Europa strömt. Sie macht Winterliebhabern einen Strich durch die Rechnung. Wer von weißen Weihnachten träumt, sollte keine allzu großen Hoffnungen hegen. Einige Experten sehen zwar gute Chancen, aber aus statistischer Sicht sind die nicht sehr wahrscheinlich.
Änderungen sind allerdings nicht ausgeschlossen. Einige Wetterdienste berichten, dass eine Störung des Polarwirbels durchaus zu recht winterlichen Feiertagen führen könnte. Mit einem spürbaren Einbruch der kalten Jahreszeit ist vielleicht ab Mitte des ersten Wintermonats zu rechnen, wobei auch hier wieder Ausnahmen gelten. Das gilt besonders für den Norden des Landes, wo es milder ausfällt. Schaut man sich das Gesamtbild an, zeigt sich: Richtige Winterstimmung – mit viel Schnee und frostigen Temperaturen – wird es offenbar auch dieses Jahr nicht geben, zumindest nicht bundesweit.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, DWD)














