Peitsche: Sturm im Anmarsch – auch Deutschland davon betroffen

Eine große Überschwemmung auf der Straße und leere Parkplätze aufgrund eines Sturms. Das Wasser peitscht nach oben und überflutet das Ufer und die Straße. Es ist Nacht, während das Unwetter tobt.
Symbolbild © istockphoto/Moorefam

Das dürfte so manchen Oster-Plan durcheinanderwirbeln: Ein Sturm ist im Anmarsch, von dem auch Teile Deutschlands betroffen sind. In einigen Regionen sollten die Bürger besonders achtsam sein.

Für den Ostersonntag haben viele Bürger besondere Pläne. Einige sollten jedoch über einen Plan B nachdenken, denn ein Sturm ist im Anmarsch und könnte auch Teile Deutschlands treffen.

Durchwachsen mit kühleren Temperaturen: Der Frühling zeigt sich nicht von seiner besten Seite

Wirklich frühlingshaft würden die Menschen hierzulande das derzeitige Wetter wohl nicht beschreiben. Zwischen Regenschauern lässt sich die Sonne zwar blicken, aber es sieht wärmer aus, als es tatsächlich ist. Vielerorts erreichten die Temperaturen gerade einmal Werte knapp über der 10-Grad-Marke. Nachts sinken die Gradzahlen jedoch noch deutlich tiefer.

Laut Meteorologen handelt es sich jedoch um klasssisches Frühlingswetter. Schon im Vorfeld ließen Prognosen erahnen, dass wir diesen Monat nicht mit Dauer-Sonnenschein und Temperaturen um die 20 Grad rechnen dürfen. Gerade der April steht für wechselhaftes Wetter und bislang wird er seinem Ruf mehr als gerecht. Doch es kommt wohl noch schlimmer als zunächst gedacht.

Sturm im Anmarsch: In diesen Regionen wird die Ostereiersuche zum Windspiel

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Gerade die Regionen an der Nord- und Ostsee zeigen bereits seit Tagen eine Windwarnung auf dem Radar. Die Luft frischt deutlich auf und es ist windig. Zwar kann man noch nicht von Sturmböen sprechen, aber gemerkt haben es die Menschen trotzdem. Laut Prognosen soll dies jedoch erst die Ruhe vor dem Sturm gewesen sein.

Denn von den Britischen Inseln her zieht ein Sturm auf und macht sich auf den Weg Richtung Europa. Deutschland wird dabei nur gestreift und liegt im Süden des Sturms. Dennoch bleiben einige Gebiete nicht verschont. An der Nord- und Ostsee merken die Bewohner die Auswirkungen deutlich. Schon in der vergangenen Nacht nahmen die Windgeschwindigkeiten zu. Heute sollen sie den Höhepunkt erreichen. 70 Stundenkilometer gelten hier als wahrscheinlich. Auch im Bergland, beispielsweise auf dem Brocken und in anderen Hochlagen, werden die Menschen die Auswirkungen spüren. Bis zu 100 Kilometer pro Stunde sollen die Windgeschwindigkeiten hier betragen. Je weiter man in den Süden kommt, desto ruhiger wird es jedoch. Wer die Ostereiersuche nach draußen verlegen will, sollte also vorher genau die Wetterbedingungen checken.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, wetter.net)