
Das Phänomen El Niño soll wohl für einen echten Hitze-Sommer in der Bundesrepublik sorgen. Die Meteorologen sprechen bereits jetzt eine deutliche Warnung aus. Die Menschen sollten sich gut vorbereiten.
Klimaforscher beobachten derzeit aufmerksam die Entwicklung im Pazifik. Denn das Wetterphänomen El Niño könnte schon bald für extreme Temperaturen sorgen. Erste Prognosen deuten darauf hin, dass Deutschland ein echter Hitze-Sommer bevorsteht.
Jetzt kommt ein Hitze-Sommer nach Deutschland
Das Phänomen El Niño gehört zu den wichtigsten Klimaphänomenen der Erde. Es entsteht im tropischen Pazifik, wenn sich das Oberflächenwasser stark erwärmt und dadurch die Zirkulationen in der Atmosphäre verändert werden. Genau diese Veränderungen können das Wetter in vielen Regionen der Welt beeinflussen. Dazu zählen beispielsweise Hitzeperioden, Dürren oder auch starke Niederschläge.
Nach den derzeitigen Einschätzungen der Wetterdienste könnte zwischen Sommer und Herbst 2026 erneut das Phänomen El Niño Einfluss auf das Wetter haben. Verschiedene Studien zeigen, dass in solchen Jahren häufiger stabile Hochdruckgebiete über dem Kontinent entstehen. Diese blockieren kühlere Luftmassen vom Atlantik und begünstigen dadurch längere sonnige und trockene Phasen. Die Folge: extreme Hitze. Allerdings – und hier sind sich die Wetterexperten einig – kann der Sommer weiterhin wechselhaft ausfallen, selbst wenn das Phänomen El Niño kommt. Denn das Wetter in Mitteleuropa hängt mit vielen weiteren Faktoren zusammen. Die Wahrscheinlichkeit für längere Hitzeperioden ist aber durchaus erhöht.
Wetterexperten warnen: „Es wird immer wärmer!“
Ein zusätzlicher Faktor ist der fortschreitende Klimawandel. In Deutschland sind die Temperaturen bereits deutlich gestiegen. Messungen zeigen, dass sich das Klima hierzulande seit dem späten 19. Jahrhundert um rund 2,5 Grad Celsius erwärmt hat.
Kommt zu dieser Entwicklung noch ein El-Niño-Ereignis hinzu, könnte das globale Temperaturniveau zusätzlich steigen. Fachleute gehen davon aus, dass El Niño die weltweite Durchschnittstemperatur kurzfristig um etwa 0,1 bis 0,2 Grad Celsius erhöhen könnte. Dadurch könnte der Sommer also noch wärmer werden.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, wetter.net)














