
Jetzt sprechen die Experten eine deutliche Warnung aus. Schon bald könnte es in Deutschland so warm wie in der Sahara sein. Es könnte Temperaturen von fast 50 Grad geben.
Temperaturen von fast 50 Grad in Deutschland könnten bald möglich sein. Damit ist die Bundesrepublik sogar wärmer als die Sahara. Die Experten sprechen eine deutliche Warnung aus.
Wetterexperten sprechen deutliche Warnung aus
Eine Wetterkarte sorgt derzeit für Aufsehen. Denn diese berechnet für Deutschland gegen Ende Juli Werte von fast 50 Grad. Tatsächlich soll es bis zu 47 Grad warm werden. Wetterexperten mahnen jedoch zu einer vorsichtigen Einordnung. Bei der Extremkarte handelt es sich nicht um eine verlässliche Wettervorhersage, sondern um das Ergebnis eines einzelnen, noch weit in der Zukunft liegenden Modells. Der betrachtete Zeitraum liegt noch deutlich mehr als eine Woche in der Zukunft. Kleine Veränderungen bei Luftströmungen sowie Hoch- und Tiefdruckgebieten können noch darüber entscheiden, wie warm es in Deutschland tatsächlich wird.
Vollständig ignorieren sollte man die Entwicklung allerdings nicht. Mehrere Modellrechnungen deuten demnach darauf hin, dass sich gegen Ende Juli eine stabile Hochdrucklage über Mitteleuropa entwickelt. Dadurch könnten sehr warme Luftmassen aus Nordafrika bis nach Deutschland gelangen. Temperaturen von knapp 50 Grad könnten also Realität werden. Kommt die Luft direkt aus der Sahara beziehungsweise aus dem nordafrikanischen Raum, sind auch in Deutschland Werte von mehr als 35 oder örtlich über 40 Grad möglich. Jedoch ist die berechnete Prognose derzeit eher ein extremer Ausreißer als wirklich realistisch. Dennoch zeigt die Modellkarte, welches Potenzial in der möglichen Wetterlage steckt. Meteorologen halten eine erneute intensive Hitzewelle für grundsätzlich denkbar.
Es wird extrem warm in der Bundesrepublik
Wie außergewöhnlich Werte von fast 50 Grad wären, zeigt ein Blick auf die bisherigen Messungen. Lange lag der offizielle deutsche Temperaturrekord bei 41,2 Grad. Diesen Wert hat man am 25. Juli 2019 in Duisburg-Baerl und Tönisvorst gemessen. Nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes ist dieser Rekord jedoch im Juni 2026 übertroffen worden. Am 28. Juni hat man in Neißemünde-Coschen in Brandenburg 41,7 Grad gemessen.
Auch deutlich niedrigere Werte als um die 50 Grad sind für Menschen bereits gefährlich. Starke Hitze kann unter anderem zu Schwindel, Erschöpfung, Austrocknung, Herz-Kreislauf-Beschwerden und einem lebensbedrohlichen Hitzschlag führen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, chronisch Kranke sowie Säuglinge und Kleinkinder.
(Quellen: Wetter.net, Wetterzentrale, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














