
Offenbar setzt sich der Sommertrend fort. Schon jetzt fällt der September viel zu warm aus, obwohl der Herbst naht. Die bislang gemessenen Temperaturen liegen über dem Durchschnitt. Warum auch die kühlen Jahreszeiten immer wärmer werden.
Schon ab kommender Woche dreht der Sommer noch einmal auf und bestätigt einen allgemeinen Trend: Auf der Erde wird es immer heißer ‒ so heiß, dass nicht jeder die Hitze überlebt.
Traurige Gewissheit: Tausende sind 2026 wegen der Hitze verstorben
Der Sommer 2026 bleibt Meteorologen als einer der heißesten seit Beginn der Aufzeichnungen in Erinnerung. Aufgrund der extremen Hitze warnten Fachleute in den letzten Monaten immer wieder vor gesundheitlichen Risiken. Hierzu gehören typischerweise Kreislaufprobleme und gefährliche Hitzschläge, die tödlich enden können. Inzwischen herrscht traurige Gewissheit: Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) informiert, sind über 16.000 Menschen hitzebedingt verstorben.
Wird der Sommer zu warm, steigt das Risiko vor allem für Senioren, Säuglinge und immungeschwächte Personen. Zum Schutz empfehlen Ärzte, die heiße Mittagssonne zu meiden. Weil der Körper viel Schweiß produziert, ist es zudem wichtig, genügend Flüssigkeit aufzunehmen. Ab Dienstag (15. September) werden im Süden Deutschlands regional erneut rund 30 Grad erwartet. Bevor es herbstlich wird, zeigt sich also noch einmal der Sommer.
Diesjähriger September bis jetzt zu warm
Vorläufige Auswertungen belegen den Trend: Schon jetzt ist der September deutlich zu warm. Die Durchschnittstemperatur der ersten Woche lag bei etwa 17,7 Grad ‒ das sind vier Grad über dem langjährigen Mittel. Dass es außergewöhnlich warm für den ersten Herbstmonat ist, hat verschiedene Ursachen. Hierbei spielen der vorangegangene Rekordsommer, Hochdruckgebiete und heiße Strömungen aus dem Süden eine Rolle.
Klimaforscher erklären zudem, dass die Temperaturen immer weiter ansteigen, denn der Klimawandel begünstigt Extremwetter ‒ und zum Beispiel auch ausbleibende weiße Weihnachten. Weil die Winter zu mild ausfallen, schneit es oftmals deutlich später als vor der Erderwärmung. Erste Prognosen deuten nun zunächst auf einen zu milden und zugleich besonders windigen sowie niederschlagsreichen Herbst hin. Ob sie sich bewahrheiten, dürfte sich in den kommenden Monaten zeigen.
(Quellen: DWD)














