
Viele Menschen, gebeutelt durch die letzten Hitzwellen, haben schon seit Wochen darauf gewartet. Die lang ersehnte Abkühlung ist da und der Sommer macht scheinbar schlapp und selbst die Sonne verschwindet für Tage aus dem Blick. Die Temperaturen sinken.
Nach der Hitze der letzten Monate kommt die ersehnte Abkühlung, auf die viele Menschen in Europa gewartet haben. Doch mit den Wolken zieht auch reichlich Regen auf, der regional sehr unterschiedlich ausfällt, und die Sonne verschwindet, sodass man durchaus sagen kann: „Der Sommer macht schon schlapp“.
Wetterumschwung in Deutschland: Jetzt kommt die große Abkühlung
Die Hitzewelle verliert an Kraft und Deutschland stellt sich auf einen deutlich wechselhafteren Wetterabschnitt ein. Kühlere Luft strömt aus nördlichen Regionen heran. Gleichzeitig nehmen Wolken, Schauer und Gewitter zu. Vor allem im Norden sinken die Temperaturen spürbar. Nach den heißen Tagen wirken Höchstwerte um 20 Grad beinahe herbstlich. Im Süden bleibt es dabei aber zunächst milder, sodass zwischen Nord und Süd weiterhin ein deutlicher Temperaturunterschied besteht. Auch beim Regen zeigt sich kein einheitliches Bild. Während manche Regionen nur einzelne Schauer abbekommen, können andere Gebiete deutlich mehr Niederschlag erhalten. Besonders der Süden und Südosten müssen sich auf kräftigere Schauer und Gewitter einstellen.
Für ausgetrocknete Böden ist Regen grundsätzlich willkommen. Allerdings kann starker Niederschlag nach längerer Trockenheit problematisch werden. Fällt innerhalb kurzer Zeit sehr viel Wasser, kann ein Teil oberflächlich abfließen, statt direkt in den Boden einzusickern. Wer in den kommenden Tagen Ausflüge plant, sollte nicht nur auf die Temperatur schauen. Die aktuellen Warnungen des Deutschen Wetterdienstes zeigen, wo Gewitter, Starkregen oder Dauerregen erwartet werden.
Wetter Deutschland: Diese Regenmengen sorgen jetzt für Aufmerksamkeit
Im weiteren Verlauf nimmt der Niederschlag primär in der Südwesthälfte zu. Gleichzeitig bleibt es regional bei einem Mix aus Wolken und sonnigen Phasen. Die Temperaturen bewegen sich vielerorts nur noch zwischen 19 und 25 Grad, während es im äußersten Südwesten nochmals bis zu 28 Grad geben kann. Am Mittwoch verlagert sich der Schwerpunkt der Schauer weiter. Besonders über der Mitte und im Nordosten wird häufiger Regen erwartet. Bis Donnerstagabend können vielerorts 10 bis 30 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen.
Noch auffälliger wird die Prognose für den Süden. Dort sind regional 30 bis 50 Liter pro Quadratmeter möglich. Lokal können sogar mehr als 80 Liter erreicht werden. Damit bekommt Deutschland nach der Hitze eine echte Wetterwende. Für die Natur kann der Regen eine wichtige Entlastung bringen. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung, wie unterschiedlich die Niederschläge verteilt sein können. Von einer ruhigen Sommerwoche kann deshalb zunächst keine Rede sein.
(Quellen: DWD)














