Sonnen-Alarm: Fast 30 Grad und hohe UV-Strahlung erwartet

Zwei junge Frauen sitzen auf einer Schwimmmatte auf einem See. Die Frauen tragen Bikinis. Im Hintergrund fährt ein großes Schiff. Es scheint Sommer zu sein und es ist bestes Badewetter.
Symbolbild © istockphoto/Oleg Elkov

Jetzt schlagen die Wetterexperten Alarm. Denn nun erwartet man fast 30 Grad und extrem hohe UV-Strahlung. Dieser Sonnen-Alarm kann für einige Menschen extrem gefährlich sein.

Deutschland steht vor einer ungewöhnlich frühen sommerlichen Wetterlage. Teilweise rechnet man mit Temperaturen um die 30 Grad und einer hohen UV-Strahlung. Die Wetterexperten warnen nun genau davor.

Wetterexperten schlagen jetzt Alarm

20 Grad und Sonne satt! Was nach dem idealen Frühlingswetter klingt, birgt eine oft unterschätzte Gefahr: eine außergewöhnlich hohe UV-Strahlung. Verantwortlich für das warme und trockene Wetter ist ein sogenanntes „Omegahoch“. Diese Wetterlage blockiert andere Tiefdruckgebiete und führt dazu, dass sich warme Luft über Deutschland festsetzt. Dadurch steigen die Temperaturen deutlich an, und es gibt kaum Niederschläge. Besonders sommerlich soll es im Süden von Deutschland werden.

Doch mit der Sonne kommt auch ein Risiko, das viele Menschen jedes Jahr aufs Neue unterschätzen. Bereits Ende April und Anfang Mai erreicht die Sonne eine Höhe am Himmel, die mit der im Hochsommer vergleichbar ist. Dadurch ist die UV-Strahlung deutlich intensiver, als es sich von den Temperaturen her anfühlt. Laut den Wetterexperten kann der UV-Index jedoch bereits Werte von 6 bis 7 erreichen.

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Es wird sehr warm und sonnig

Doch die Kombination aus angenehm warmen Temperaturen und oft noch frischer Luft führt dazu, dass die Menschen die Gefahr der UV-Strahlung nicht sofort spüren. Schnell kommt es dann zu einem Sonnenbrand. Insbesondere Menschen mit heller Haut und Kinder sollten sich gut schützen. Hinzu kommt, dass die hohe UV-Strahlung durch die aktuell sehr klare Luft zusätzlich verstärkt wirkt. Feinstaub oder Wolken können UV-Strahlen teilweise abschwächen – fehlen diese, gelangt mehr Strahlung direkt auf die Erdoberfläche.

Hinzu kommt ein weiteres Wetterphänomen, das für Verwirrung sorgt. Denn trotz der warmen Tage bleiben die Nächte teilweise kühl. In einigen Regionen könnte es sogar noch Bodenfrost geben. Derartige starke Temperaturunterschiede sind typisch für stabile Hochdrucklagen im Frühling. Die Experten raten dennoch, vorsichtig unterwegs zu sein und seine Haut immer mithilfe von Sonnencremes und Co. zu schützen.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, wetter.net)