
Ganz Europa wartet sehensüchtig auf das bevorstehende Himmelsspektakel. Denn über Deutschland gibt es bald die Sonnenfinsternis und das Wetter in vielen Regionen spielt dieses Mal sogar mit. Einem atemberaubenden Anblick steht nichts im Weg.
Lange hat man darauf gewartet und nun scheint der Moment gekommen. Die Sonnenfinsternis startet bald über Deutschland und das Wetter scheint keinerlei Hindernis für einen freien Blick gen Sonne, Mond und Sterne zu sein.
Ein Blick nach oben könnte sich besonders lohnen
Nicht oft treffen gleich mehrere spektakuläre Himmelsereignisse innerhalb weniger Stunden zusammen. Umso größer ist die Vorfreude bei Astronomie-Fans. Damit Sonne, Mond und Sternschnuppen gut zu sehen sind, muss allerdings auch das Wetter mitspielen – und genau das könnte dieses Mal der Fall sein. Nach den aktuellen Vorhersagen sorgt ein stabiles Hochdruckgebiet in weiten Teilen Deutschlands für ruhige Wetterverhältnisse. Regen wird kaum erwartet, stattdessen dominieren vielerorts klare oder nur leicht bewölkte Himmel.
Damit steigen die Chancen auf ungestörte Beobachtungen deutlich. Wer das Schauspiel verfolgen möchte, sollte sich möglichst einen erhöhten Ort mit freiem Blick zum westlichen Horizont suchen. Für die spätere Sternschnuppen-Nacht lohnt sich zusätzlich ein Platz fernab von Straßenlaternen und Städten, denn Lichtverschmutzung erschwert den Blick auf schwächere Meteore erheblich. Eine Taschenlampe mit Rotlicht hilft dabei, die Dunkeladaption der Augen zu erhalten. Welche Besonderheit den Abend schließlich zu einem echten Höhepunkt macht, zeigt sich jedoch erst wenige Stunden später.
Sonnenfinsternis und Perseiden: Gleich zwei Highlights stehen bevor
Am Mittwochabend sorgt zunächst eine partielle Sonnenfinsternis für ein seltenes Schauspiel. Je nach Region werden bis zu rund 90 Prozent der Sonnenscheibe vom Mond verdeckt. Das Maximum wird am frühen Abend erreicht, bevor die Sonne langsam untergeht. Eine geprüfte Sonnenfinsternisbrille bleibt dabei zwingend erforderlich, um die Augen vor Schäden zu schützen. Nach Einbruch der Dunkelheit folgt direkt das nächste Naturereignis. Die Perseiden erreichen in derselben Nacht ihren Höhepunkt. Astronomen rechnen unter optimalen Bedingungen mit bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde. Besonders günstig: Durch den Neumond bleibt der Himmel ungewöhnlich dunkel, wodurch selbst lichtschwächere Meteore besser sichtbar werden.
Lediglich im äußersten Norden Deutschlands könnten vereinzelt hohe Schleierwolken auftreten. In den meisten anderen Regionen dürfte der Himmel jedoch weitgehend frei bleiben und damit ideale Voraussetzungen bieten. Wer den Abend richtig plant, kann innerhalb weniger Stunden zwei der eindrucksvollsten Himmelsereignisse des Jahres erleben – ein Zusammenspiel, das in dieser Form nur selten günstige Bedingungen bietet.
(Quellen: Deutscher Wetterdienst, Vereinigung der Sternfreunde)














