Temperatursturz über Nacht: Frostwelle rollt über Deutschland

Eine einsame Landstraße voller Schnee. Es sind keine Autos auf der Straße zu erkennen. Im Vordergrund steht ein Warnschild vor Schnee. Es ist komplett mit Eis überzogen, doch noch kann man das Verkehrsschild lesen.
Symbolbild © istockphoto/Miha9000

Aktuellen Wettervorhersagen zufolge soll in Kürze eine Frostwelle über einige Teile der Bundesrepublik hinwegrollen. Nach dem bisher recht milden Herbst kommt damit wohl schon bald ein rapider Temperatursturz, der bereits den Winter einläuten könnte.

In vielen Teilen Deutschlands war der Herbst bislang zwar nass und stürmisch, aber relativ mild. Tagsüber soll dies auch erst einmal so bleiben. Nachts fallen die Temperaturen jedoch steil nach unten, sodass sogar Frost droht.

Temperatursturz über Nacht: Frost droht

Die Wetterdiagramme schlagen in den kommenden Tagen enorm aus – nach oben und unten. In der Nacht sinken die Temperaturen unter den Gefrierpunkt, örtlich auf bis zu -5 Grad. Alle, die ab Mitte der kommenden Woche nach Einbruch der Dunkelheit oder vor Tagesanbruch unterwegs sind, sollten demnach vorsichtig sein. Es drohen vereiste Straßen und Gehwege. Damit geht auch das leidliche Freikratzen der Autoscheiben wieder los. Ebenfalls muss damit gerechnet werden, dass vor allem in den frühen Morgenstunden Streufahrzeuge unterwegs sind, um die Fahrbahnen etwas sicherer zu machen. Wer keine Allwetterreifen hat und noch mit Sommerreifen fährt, sollte schnellstmöglich auf Winterreifen umsteigen.

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Großer Kontrast: Milde und sonnige Tage

Die gute Nachricht ist: Der Winter ist noch nicht da und scheint auch nicht allzu bald einzutreffen. Auch wenn der Temperatursturz über Nacht für viele Menschen unerwartet kommt und sie gut darauf verzichten könnten, so bleibt es tagsüber weiterhin warm. Einige Teile Deutschlands – insbesondere im Norden – erreichen stellenweise sogar bis zu 20 Grad. Im Süden sind es immerhin bis zu 17 Grad. Wenn sich der Nebel zur Wochenmitte hin lüftet, scheint in weiten Teilen der Bundesrepublik die Sonne und sorgt noch einmal für ein bisschen Wärme.

Damit ist das Thema Dauerfrost noch längst nicht spruchreif. Frühestens Ende November/Anfang Dezember könnte es erstmals flächendeckend winterlich werden. Jedoch sollte man bereits jetzt die entsprechenden Vorkehrungen treffen, die vor dem Winter anstehen. Schließlich zeigt sich das Wetter immer wieder unberechenbar. Daher sollte unbedingt der private Vorrat an Streugut und Enteiser überprüft werden. Ebenfalls gilt es, Garten und Balkon winterfest zu machen und empfindliche Pflanzen vor den nächtlichen Minustemperaturen zu schützen.

(Quellen: Deutscher Wetterdienst (DWD))