
Glaubt man den aktuellen Prognosen, könnte sich die alte Bauernregel doch bewahrheiten, denn ein kommender Super-El-Niño verstärkt demnach die Hitzegefahr in ganz Europa. Es könnte noch schlimmer kommen als bisher vermutet.
Ein drohender Super-El-Niño verstärkt wohl die Hitzegefahr in ganz Europa und bringt Temperaturen von weit über 40 Grad. Nach aktuellen Prognosen steht uns ein Glut-Sommer tatsächlich bevor.
Hitze mit weitreichenden Folgen: „Macht sich bereits jetzt überall bemerkbar“
Der Juni ist noch nicht vorbei und schon wurden einige langjährige Temperatur-Rekorde in Europa gebrochen. Insbesondere in Spanien und Frankreich stiegen die Temperaturen teilweise auf 44 Grad. In Deutschland sorgte ein Rekord in Saarbrücken von 41,3 Grad für Aufsehen. Dieser wurde jedoch noch einmal mit 41,5 Grad in Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt gestern gebrochen.
Aufgrund der Hitze wollten sich mehr Menschen im Meer und in Seen abkühlen. Die Anzahl der Ertrinkungsopfer stieg in den letzten Tagen an. Weitere Menschen starben an den Folgen eines Hitzschlages. Die Infrastruktur leidet ebenfalls und sorgt für ordentlich Materialbelastung. Zurecht fragt man sich, wann das endlich vorbei ist. Geht es nach einer alten Bauernregel, soll es die nächsten Wochen so heiß bleiben wie am Siebenschläfertag. Für viele undenkbar.
Super-El-Niño verstärkt Hitzegefahr in Europa: Abkühlung nur von kurzer Dauer
Auch wenn die alte Bauernregel als überholt und wissenschaftlich nicht belegbar gilt, scheint sie sich zumindest in diesem Jahr zu bewahrheiten. Zwar soll es mit dem heutigen Tag wieder deutlich kühler und damit erträglicher werden. Die nächste Hitzewelle steht jedoch vor der Tür. Denn ein Super-El-Niño soll sich bereits bilden und die Auswirkungen bis nach Europa spürbar machen. Und das zu einer Zeit, in der es sowieso im Jahr am heißesten werden soll. Im Juli und August könnte die nächste Hitzewelle wieder zuschlagen und extremer werden als zuvor.
Hinzu kommt, dass laut aktuellen Prognosen zwar einige Tiefs auf dem Weg nach Europa sind, das derzeitige Hoch deren Auswirkungen jedoch komplett blockiert. Deshalb sollte sich die Bevölkerung laut Meteorologen auf das Schlimmste vorbereiten und für die extreme Hitze gewappnet sein. Man sollte aufeinander achtgeben und sich selbst nicht überfordern.
(Quellen: NOAA, Newsweek, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














