
Viele haben sich die letzten Tage schon sehr über die frühlingshaften Temperaturen gefreut und Zeit draußen verbracht. Nun droht aber vielerorts Unwetter-Alarm, denn nasskaltes Herbstwetter zieht über Deutschland herauf. Die genauen Prognosen zeigen nichts Gutes.
Der Frühling in Deutschland kann so und so laufen. Viele haben schon gedacht, dass der Sommer bald kommt aber nichts da. Unwetter-Alarm und Herbstwetter im Mai lautet die Prognose für Deutschland. Doch das ist noch längst nicht alles.
Zwischen Dauerregen und Frühling: Wetterumschwung in Deutschland
Der Mai zeigt sich derzeit von seiner ungemütlichen Seite. Statt Sonne und frühsommerlicher Wärme ziehen vielerorts dichte Wolken über Deutschland. Besonders in der Landesmitte sorgen Regen und frische Luft für einen deutlichen Dämpfer bei den Frühlingsgefühlen. Vor allem zwischen Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt wird es nass und kühl. Dazu kommt ein spürbarer Temperaturunterschied zwischen Nord und Süd. Meteorologen sprechen von einer typischen Übergangslage, bei der kalte und mildere Luftmassen aufeinandertreffen. Gerade solche Wetterlagen bringen oft schnelle Wechsel zwischen Schauern, Wind und kurzen trockenen Phasen.
Für Gartenbesitzer beginnt damit allerdings eine besonders anstrengende Zeit. Feuchte Böden und milde Nächte gelten als perfekte Bedingungen für Schnecken. Experten raten deshalb dazu, empfindliche Pflanzen möglichst morgens zu kontrollieren. Kaffeesatz oder trockene Sägespäne rund um Gemüsebeete sollen Schnecken zusätzlich fernhalten. Der Regen hat aber auch positive Seiten: Allergiker können vielerorts etwas aufatmen, weil Niederschläge einen Teil der Pollen aus der Luft spülen. Laut Umweltmedizinern sinkt die Belastung nach kräftigen Schauern oft für einige Stunden deutlich.
Zum Wochenende hin dreht das Wetter plötzlich auf
Am Donnerstag bleiben die Temperaturen dann in vielen Regionen Deutschlands niedrig. In Städten wie Hannover oder Berlin startet der Morgen oft mit nur wenigen Grad. Im Harz kann es noch deutlich kälter werden. Wer dort wandern geht, sollte laut Wetterdiensten weiterhin warme Kleidung dabeihaben – etwas, von dem die meisten wohl dachten, dass sie es nicht mehr bis Oktober brauchen würden.
Etwas freundlicher zeigt sich die Lage im Süden Deutschlands. Dort lockern die Wolken zeitweise auf und die Temperaturen steigen schneller an. Die eigentliche Wetterwende folgt jedoch erst zum Wochenende. Meteorologen erwarten dann deutlich mildere Luft aus Südwesten. Bereits am Samstag könnten vielerorts wieder Temperaturen zwischen 18 und 23 Grad erreicht werden. In Teilen von Brandenburg, Sachsen und Berlin sind am Sonntag lokal sogar Werte um 25 Grad möglich.
(Quellen: Deutscher Wetterdienst, Wetterexperten, Wettermodelle, dpa)














