Unwetter-Gefahr steigt – jetzt drohen Hagel und heftige Sturmböen

Ein Smartphone liegt im Schnee. Das Handy zeigt die WarnWetter-App des Deutschen Wetterdienstes. Zu sehen ist eine Schneefall- und Unwetterwarnung für Deutschland, das in grüne, gelbe, orangefarbene und rote Zonen eingeteilt ist.
Symbolbild © imago/teamwork

Meteorologisch im Herbst, kalendarisch im Spätsommer: Das Wetter weiß aktuell offenbar selbst nicht, wo es langgehen soll. Nun warnen Experten vor Hagel und heftigen Sturmböen. In Deutschland müssen wir uns auf bevorstehende Unwetter gefasst machen.

Nach Sommer sieht das derzeitige Wetter wahrlich nicht aus. Experten warnen nun sogar vor Hagel und heftigen Sturmböen. Die Unwettergefahr steigt hierzuland deutlich an. Die Menschen sollten sich entsprehend vorbereiten.

Durchwachsene Tage mit wenig Sonne: Wetter läutet den Herbst ein

Das Wetter in Deutschland war in den letzten Tagen durch einen Übergang von spätsommerlicher Wärme zu einem spürbaren Temperatursturz mit wechselhaften Bedingungen gekennzeichnet. Nach einem sehr warmen August gab es zu Beginn des Septembers einen Dämpfer. Im Norden und der Mitte des Landes wurden Höchstwerte von meist 18 bis 24 Grad gemessen, während es im Süden gebietsweise mit 25 bis 29 Grad noch wärmer war. Die Nächte fielen teils recht frisch aus. Ein Westwind sorgte an den Küsten zeitweise für stürmische Böen. Dazu gab es regional, besonders in Richtung Küste und im Norden, wiederholt Schauer oder wechselhaftes Wolken-Sonne-Mix-Wetter. Doch nun haben Meteorologen weitere schlechte Nachrichten für uns.

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Hagel und heftige Sturmböen: Darauf sollte sich Deutschland einstellen

Nach den aktuellen Prognosen der Wettermodelle rollt vor allem ab Donnerstagabend und am Freitag eine Wetterfront auf Deutschland zu. Von Westen her schießen am Donnerstagnachmittag bzw. -abend kräftige Gewitterzellen hoch. Zuerst trifft es Nordrhein-Westfalen. In der Nacht auf Freitag weiten sich die Gewitter und Starkregenfelder dann massiv auf die Nordhälfte und Teile des Südens und Ostens Deutschlands aus. Dabei besteht örtlich die Gefahr von Hagel, heftigen Sturmböen und lokalem Starkregen.

Wetterexperten sehen den Freitag als Hauptsturmtag. Am Freitag zieht ein Sturmfeld über das Land hinweg. An den Küsten und im Binnenland der Nordhälfte und Mitte des Landes drohen stürmische Böen. In höheren Lagen sowie bei Gewittern drohen sogar schwere Sturmböen mit einer Windstärke von 10, also ca. 100 Stundenkilometern. Im Süden dagegen bleibt es zunächst noch warm, bis am Samstag die Gewitterfront die Region ebenfalls erreicht.

(Quellen: DWD, dpa)