Unwetterfront: Sturmwarnung in Karlsruhe aktuell ausgesprochen

Eine Windhose im Sturm.
Symbolbild © istockphoto/by-studio

Derzeit gibt es für den Raum Karlsruhe eine amtliche Warnung vor Windböen. In diesen Bereichen stürmt es besonders heftig.

In Karlsruhe und Umgebung ist es seit Montag sehr stürmisch. Und die Warnungen gehen noch bis zum Dienstag. Das sollten alle Anwohner unbedingt beachten.

Amtliche Wetterwarnung für Karlsruhe

Offiziell hat der Deutsche Wetterdienst – kurz DWD – vor heftigen Windböen gewarnt. Zum Teil sollen sie bis zu 60 Kilometern pro Stunde erreichen. Deshalb ist es ratsam, zunächst die Wetterlage zu checken, bevor man hinausgeht. Zeitweise kam es in der Stadt zu wetterbedingten Einsätzen. Stürmt es draußen, steigt die Gefahr insbesondere im Bereich von Bäumen, denn hier können Äste abbrechen und zur Lebensgefahr werden.

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Wer aktuell auf die Webseite des Deutschen Wetterdienstes geht, sieht für Karlsruhe eine anhaltende Warnung vor Windböen. Diese reicht noch bis zum Dienstag an. Ausgehend von den Warnungen der Wetterexperten ist in exponierten Lagen sogar mit Böen und einer Geschwindigkeit von 70 Kilometern pro Stunde zu rechnen.

Gefahren durch Wind oftmals unterschätzt

Die Orientierung auf sogenannten Wetterkarten ist recht einfach, da die verschiedenen Gefahren-Zonen in unterschiedlichen Farben gehalten sind. Derzeit besteht die Warnstufe eins, die an der gelben Farbe zu erkennen ist. Die nächste Warnstufe warnt vor markantem Wetter auf der Stufe zwei. Bei extremem Unwetter wird auf der Stufe vier in einem dunklen Rot gewarnt. In diesem Bereich sollten die Menschen am besten nicht vor die Tür gehen und im Außenbereich alle beweglichen Dinge rechtzeitig in Sicherheit bringen.

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Immer wieder passieren schlimme Unfälle, weil die Menschen das Wetter unterschätzen. Gerade bei Sturm und Windböen kann es in einigen Ortschaften zu verheerenden Folgen kommen, während das nächstgelegene Dorf verschont bleibt. Deshalb ist es empfehlenswert, regelmäßig solche Live-Karten zu öffnen und sich darüber zu informieren, wie sich die Sturmlage entwickelt.

So gefährlich ist die Warnstufe 1 wirklich

Auf dieser Warnstufe ist es einem Meteorologen erst möglich, eine Gewitterzone einzugrenzen. Es kann, je nach Voraussage, zu Windböen und Gewittern, kommen. Ortsweise treten in diesem Zusammenhang Gefährdungen auf. Auf der nächsten Warnstufe zwei ist schon mit stärkeren Windböen und Gewittern sowie Starkregen zu rechnen. Deshalb spricht der DWD in diesem Zusammenhang von einem „markanten Wetter“.