Wellen: So geht es mit dem Sommer im Juli weiter in Deutschland

Die Nahaufnahme einer digitalen Wettervorhersage. Man sieht eine Wetterkarte in bunten Farben. Um die Karte herum stehen verschiedene Daten wie die Temperaturen, die Luftfeuchtigkeit und die Windstärke.
Symbolbild © istockphoto/AdrianHancu

Nach einigen extrem heißen Tagen fragen sich immer mehr Menschen, wie der Sommer im Juli wohl weitergeht. Tatsächlich sind sich die Wetterexperten hier nicht einig. Es könnte passieren, dass das Wetter in Wellen weiterläuft.

Die aktuelle Wetterlage markiert dabei einen markanten Wendepunkt, denn während sich die Menschen nach der extremen Junihitze eine Atempause wünschen, bereiten die Modelle der Meteorologen bereits die nächste spannende Wetterphase für die kommenden Wochen vor.

Es bleibt weiterhin extrem

Nach den extrem heißen Tagen fragen sich nun immer mehr Menschen, wie der Sommer im Juli weitergeht. Wird es erneut extrem warm oder bleibt es eher kühl und beständig? Aktuellen Prognosen zufolge endet die historische Hitze erst einmal durch Gewitter, Starkregen, Hagel und Sturmböen. Das Hoch verlagert sich nach Osten, wodurch atlantische Tiefdruckgebiete wieder Einfluss auf Deutschland bekommen. Dadurch sinken die Temperaturen Anfang Juli vielerorts. Statt Werten weit über 30 Grad werden zunächst häufig nur noch 20 bis 25 Grad erwartet. Vor allem nach den tropischen Nächten der vergangenen Tage dürfte diese Abkühlung für viele Menschen erst einmal eine Erleichterung sein.

Doch sicher ist diese Entspannung offenbar nicht von Dauer. Der Sommer im Juli könnte wechselhaft sein. Einige Berechnungen zeigen zur Monatsmitte hin erneut eine kräftige Erwärmung an. Dann könnte der Sommer mit voller Wucht zurückkehren. Möglich wären erneut heiße Tage mit Temperaturen deutlich über 30 Grad. Auch eine neue Hitzewelle ist nicht ausgeschlossen.

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Wetterexperten sprechen deutliche Warnung aus

Der Juli könnte damit in Wellen verlaufen: Erst kommt der Temperatursturz, dann das nächste Hitze-Comeback. Für den Sommer im Juli ist das eine potenziell sehr belastende Wetterlage. Besonders im Süden, Westen und in Teilen der Mitte bleibt die Wahrscheinlichkeit für hohe Temperaturen offenbar größer. Im Norden könnte es dagegen etwas gemäßigter bleiben.

Hinzu kommt: Der bisherige Sommer 2026 hat bereits gezeigt, wie schnell sich Wetterlagen verschärfen können. Der Wetterexperte sprach Ende Juni von einer Hitzewelle für die Geschichtsbücher. In einigen Regionen dauerte die Hitzewelle bereits seit dem 18. Juni an. Zudem hat man in Deutschland einen neuen Temperaturrekord von 41,7 Grad in Neißemünde-Coschen gemeldet. Damit ist klar: Auch wenn der Sommer im Juli entspannt anfängt, bleibt die Gesamtlage angespannt.

(Quellen: ECMWF, Deutscher Wetterdienst, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)