
Nach einer kurzen Verschnaufpause steigen die Temperaturen in Deutschland wieder deutlich an. Meteorologen rechnen in den kommenden Tagen mit der nächsten Hitzekeule. Besonders im Süden und Südwesten klettern die Werte regional auf bis zu 35 Grad.
Vor allem Baden-Württemberg gehört zu den Regionen, die sich bald auf besonders heiße Tage einstellen müssen. Die nächste Hitzewelle rollt auf das Land zu.
Jetzt kommt die nächste Hitzekeule –nicht unter 20 Grad
Im Oberrheingraben rund um Karlsruhe und Freiburg erreicht die Hitze ihren Höhepunkt. Gleichzeitig bleibt es vielerorts trocken. Dadurch steigt nicht nur die Belastung für den Kreislauf, sondern auch die Waldbrandgefahr deutlich an. Problematisch werden auch die Nächte. In Ballungsräumen und dicht bebauten Innenstädten sinken die Temperaturen stellenweise nicht mehr unter 20 Grad. Solche tropischen Nächte erschweren dem Körper die Erholung. Vor allem ältere Menschen, chronisch Kranke und kleine Kinder reagieren empfindlich auf die anhaltende Wärme.
Der Deutsche Wetterdienst beobachtet die Entwicklung genau. Nach aktuellem Stand drohen zwar keine neuen Temperaturrekorde, dennoch kann die Wärmebelastung regional ein Niveau erreichen, bei dem Hitzewarnungen notwendig werden. Zusätzlich erreicht die UV-Strahlung vielerorts hohe Werte. Wer längere Zeit im Freien verbringt, sollte ausreichend trinken, direkte Mittagssonne meiden und auf einen wirksamen Sonnenschutz achten.
Ende der Woche drohen kräftige Gewitter und ergiebiger Regen
Eine schnelle Entspannung zeichnet sich derzeit nicht ab. Erst im Laufe der kommenden Woche könnten feuchtere Luftmassen nach Deutschland gelangen. Dann steigt neben der Schwüle auch das Risiko für kräftige Gewitter mit Starkregen. Bis dahin dominiert jedoch vielerorts sonniges Hochsommerwetter – und die nächste Hitzekeule nimmt Kurs auf Deutschland.
Die Bürger sind gut beraten, sich so gut es geht aus der Hitze herauszuhalten. Gerade in den Mittagstunden sollte jeder versuchen, Siesta zu halten, und sich nicht in der prallen Sonne aufhalten. Wer auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr, moderate Anstrengung und einen Blick auf das Thermometer achtet, wird die nächste Hitzewelle in Deutschland wohlbehalten überstehen.
(Quellen: DWD, dpa, wettergefahren.de)














