Wetter-Hammer: Auf 34 Grad folgt jetzt der große Unwetter-Knall

Eine Fotomontage von einer Hand, die ein Thermometer gegen das Sonnenlicht hält. Es zeigt beinahe 40 Grad Celsius an. Daneben wurde ein Gefahrenschild eingefügt. Es ist ein klassisches Warndreieck mit den Worten „Hitzegewitter“ darunter.
Symbolbild © imago/ Christian Ohde

Der Sommer dreht noch einmal richtig auf – und kippt kurz darauf in eine gefährliche Wetterlage. Am Donnerstag steigen die Temperaturen in Deutschland örtlich auf bis zu 34 Grad. Doch schon wenige Stunden später ziehen kräftige Gewitter auf. Starkregen, Hagel und schwere Sturmböen sind möglich.

Am Donnerstag, 27. August, strömt noch einmal sehr warme Luft nach Deutschland. Der Deutsche Wetterdienst erwartet Höchsttemperaturen zwischen 27 und 34 Grad. Besonders im Süden wird es hochsommerlich heiß, aber auch weiter nördlich steigt das Thermometer vielerorts über die 30-Grad-Marke.

Auf Hitze folgen Unwetter – Temperaturen stürzen wieder ab

Zunächst zeigt sich dabei häufig die Sonne. Im Westen verdichten sich im Laufe des Tages allerdings die Wolken. Der Grund dafür ist eine Kaltfront, die auf die zuvor aufgeheizte und zunehmend schwüle Luft trifft. Genau diese Kombination liefert viel Energie für kräftige Gewitter.

Ab Donnerstagnachmittag und vor allem am Abend steigt die Unwettergefahr. Im Westen können erste kräftige Gewitter entstehen. In der Nacht zum Freitag breiten sich Schauer und Gewitter weiter über die Westhälfte und die Mitte Deutschlands aus. Örtlich drohen Starkregen, Hagel und Sturmböen. Mehrstündiger gewittriger Regen ist ebenfalls möglich. Damit steigt auch die Gefahr von vollgelaufenen Kellern, herabfallenden Ästen und Behinderungen auf Straßen und Bahnstrecken. Wer am Donnerstagabend unterwegs ist, sollte deshalb die aktuellen Warnungen des Deutschen Wetterdienstes im Blick behalten.

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Hohes Potenzial für Unwetter in Deutschland: Gewitter ziehen durchs Land

Am Freitag verlagert sich der Schwerpunkt der Unwetter weiter. Besonders im Südosten Deutschlands sieht der DWD ein hohes Unwetterpotenzial. Dort können schwere Gewitter entstehen, bei denen sogar Böen bis Orkanstärke nicht ausgeschlossen sind. Auch im Nordwesten besteht eine erhöhte Gewittergefahr. Gleichzeitig wird die Hitze schrittweise aus Deutschland verdrängt. Die Höchstwerte erreichen am Freitag überwiegend noch 23 bis 29 Grad, ganz im Osten und Südosten sind örtlich bis zu 31 Grad möglich. Danach bleibt das Wetter unbeständig. Am Wochenende sind weitere Schauer möglich, während die Temperaturen besonders im Norden unter 25 Grad bleiben. Das kurze Hochsommer-Comeback endet damit fast genauso schnell, wie es begonnen hat.

(Quellen: Deutscher Wetterdienst (DWD))