
Nun kündigt sich in Deutschland der Herbst an: Nach überraschend warmen Tagen sorgt eine Kaltfront für einen Wetterumschwung. Wie das Wochenende ausfällt und welchen Trend Meteorologen für den Oktober beobachten.
Nach der Hitze ist der Herbst nun offiziell da. Das zeigt sich auch in den Prognosen der Experten. Die Wetterdetails für Deutschland.
Hitzesommer bleibt nicht ohne Folgen: Tote, Schäden und Niedrigwasser
Die diesjährige Hitze hatte nicht nur zahlreiche Todesopfer zur Folge ‒ es wurden rund 16.000 Fälle dokumentiert. Auch Straßenschäden und Auswirkungen auf die Landwirtschaft bekam Deutschland zu spüren. Die Trockenheit hat zudem Pflanzenschäden begünstigt, die zusätzlich ausbleibenden Niederschläge haben das Niedrigwasserproblem verschärft. Zwar ist der Hitzesommer längst vorbei, doch vereinzelt gab es immer wieder heiße Tage bis in den Herbst hinein. Nun ändert sich die Lage wohl.
In Deutschland kündigt sich der Herbst an
Für den Südwesten und Westen Deutschlands wurde für den gestrigen Freitag (2. Oktober) Herbstwetter mit Regenfällen mit zum Teil deutlich sinkenden Temperaturen vorausgesagt. Als Grund nennen die Experten Tief „Eva“, das derzeit als Kaltfront über das Land zieht. Nach teils heißen Tagen mit 30 Grad dürfte sich der Sommer somit endgültig verabschieden. Am heutigen Feiertag (3. Oktober) bleibt es voraussichtlich überwiegend trocken, wobei zugleich eine höhere Luftfeuchtigkeit möglich ist. Meteorologen sagen milde Temperaturen zwischen 15 und 21 Grad voraus. Zudem können je nach Region Nebelfelder zu sehen sein, die sich am Sonntag fortsetzen. Dabei bleibt es jedoch nicht: Auch die Sonne dürfte sich zwischendurch nach aktuellen Prognosen wieder zeigen.
Schon jetzt sind sich Fachleute bei einem Trend einig: Wahrscheinlich wird der diesjährige Oktober im Vergleich zu den vorangegangenen Herbstmonaten der letzten Jahre deutlich wärmer ausfallen. Ungewöhnlich ist die Prognose angesichts des Klimawandels allerdings nicht. Insgesamt kommt es häufiger zu extremen Wetterphasen und Veränderungen. Klar ist auch, dass die im Herbst erwarteten Niederschläge nicht ausreichen werden, um die durch Trockenheit und Dürre verursachten Folgen ‒ Pflanzenschäden, trockene Böden und Niedrigwasser ‒ vollständig zu kompensieren.
(Quellen: Deutscher Wetterdienst (DWD), t-online Wetter)














