Wettersturz trifft Deutschland – jetzt rauschen die Temperaturen ab

Ein Holzthermometer. Die rote Anzeige zeigt eine hohe Temperatur an. Im Hintergrund ist ein Unwetter zu sehen. Es leuchten Blitze vor einem dunkelblauen, violetten Himmel.
Symbolbild © istockphoto/Stadtratte

Ein Wettersturz trifft Deutschland – plötzlich wird es nach der sommerlichen Hitze richtig ungemütlich. Der Wochenanfang war von hohen Temperaturen geprägt, doch nun kündigt sich der Herbst an, der besonders im Oktober mit einer ungewöhnlichen Entwicklung wartet.

Die Menschen müssen ihre Garderobe jetzt schnell anpassen. In vielen Regionen wird es in den kommenden Tagen spürbar ungemütlich, da kalte Luftmassen die sommerliche Wärme endgültig verdrängen.

Freundliche Sommertage neigen sich dem Ende zu

Der August ist längst zu Ende, doch das Wetter dürfte in Erinnerung bleiben. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) erklärt, fiel der Sommermonat im Schnitt ungewöhnlich trocken und auch deutlich zu warm aus. In der zweiten Hälfte war dieser vielerorts von überraschendem Unwetter geprägt. Trotz einer im Mittel zu geringen Niederschlagsmenge regnete es ‒ je nach Region ‒ plötzlich teilweise heftig. Am 28. August wurde Baden-Württemberg von Stürmen und Hagelkörnern überrascht. Danach wurde es insgesamt wieder deutlich freundlicher. Zudem gab es lokal einige Hitzetage mit rund 30 Grad.

Wettersturz trifft Deutschland: Jetzt wird es ungemütlich

Direkt zu Wochenbeginn konnten Sommerfans inzwischen erneut die Sonne genießen: Vieleorts stieg das Thermometer auf über 25 Grad an. Ab dem heutigen Mittwoch (9. September) wird es allerdings wieder kühler. Demnach erwarten Meteorologen Temperaturen, die sich zwischen 17 und maximal 22 Grad bewegen. Je nach Region kommt es zu einem plötzlichen Temperaturunterschied von zehn Grad – und die Sommerkleidung muss hauptsächlich in den kühleren Morgenstunden gegen eine warme Übergangsjacke eingetauscht werden. Zudem rechnen Experten teils mit Regen und stürmischen Böen.

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Auch die ersten Prognosen für den Herbstmonat Oktober liegen inzwischen vor. Wettermodelle lassen darauf schließen, dass dieser im Durchschnitt etwas zu warm werden könnte, vorwiegend in der Südhälfte des Landes. Die Temperaturen liegen demnach voraussichtlich bis zu drei Grad über dem historischen Klimamittel. Zudem prognostizieren die Modelle einen eher trockenen Oktober für Mitteleuropa. Eine Folge der ausbleibenden Feuchtigkeit sind anhaltende Probleme mit ausgetrockneten Böden. Zwar wird die oberste Erdschicht durch das Herbstwetter stellenweise wieder feucht. Für die tieferen Bodenschichten sind jedoch ergiebige Niederschläge notwendig, die länger andauern – und nach aktuellem Stand ist mit diesen eher nicht zu rechnen.

(Quellen: DWD)