
Jetzt ist der Sommer wohl endgültig vorbei. Ein ungemütlicher Temperaturabsturz in Deutschland kündigt mit Schmuddelwetter den diesjährigen Herbst an. Wo es plötzlich bis zu 15 Grad kühler wird und worauf man sich nun gefasst machen kann.
Wer noch mitten im Sommerfieber ist, dürfte aktuell wohl ein böses Erwachen erleben. Die Temperaturen in Deutschland stürzen ab. Der Herbst ist offiziell in Anmarsch.
Jetzt ist der Somme wohl offiziell vorbei
Ob Ausgaben im Gesundheitssystem, Kosten für Waldbrände oder für landwirtschaftliche Probleme: Nach Berechnungen der Non-Profit-Organisation Greenpeace musste Deutschland aufgrund der enormen Hitze ordentlich zahlen. Insgesamt beliefen sich die finanziellen Aufwendungen demnach auf rund 36 Milliarden Euro. Wetterdaten bestätigen, dass der Sommer 2026 als der zweitwärmste Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen gilt. Heißer war es den Berechnungen zufolge im Schnitt nur im Jahr 2003.
Wer die diesjährige Hitze ohne gesundheitliche Probleme oder Hautschäden überstehen wollte, musste sich eincremen, die Mittagssonne meiden und viel Wasser trinken. Außerdem empfahlen Experten, luftige und lange Kleidung zu tragen. Besonders herausfordernd waren auch die warmen Nächte, die in vielen Schlafzimmern ohne Klimaanlage zu Schlafproblemen und durchnässter Bettwäsche führten. Inzwischen ist die Hitze allerdings vorbei ‒ und zwar vielerorts ganz plötzlich. Ein überraschender Temperatursturz gibt einen herbstlichen Vorgeschmack.
Deutlicher Absturz bei der Temperatur
Am gestrigen Mittwoch (9. September) zeigte sich der Umschwung in einigen Regionen besonders deutlich: Sowohl im bayerischen Augsburg als auch in München betrug der Temperatursturz innerhalb eines Tages 15 Grad. Noch am Dienstag wurden Temperaturen von über 30 Grad gemessen. Schuld an der Entwicklung ist eine starke Kaltluftfront, die polare Luftmassen ins Land bringt. Bis zum kommenden Mittwoch zeigt sich das Wetter nach Informationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zweigeteilt: Die südlichen Regionen genießen erneut Sonnenschein und spätsommerliche Temperaturen. Je nach Region sind bis zu 25 Grad möglich. Dagegen leiden der Norden und die Mitte unter einem wechselhaften Mix. Es werden Wolken, Wind und Schauer erwartet. Erst zur Wochenmitte erreicht das Regenwetter schließlich auch den Süden.
(Quellen: DWD)














