Winterchaos im Januar: Wintersturm legt deutsche Regionen lahm

Der Blick auf eine mehrspurige Autobahn im tiefsten Winter. Es scheint sehr kalt zu sein. Ein Schneesturm fegt über die befahrenen Straßen. Autos und Lkws haben ihre Lichter an und bahnen sich ihren Weg durch das Schneechaos.
Symbolbild © istockphoto/aetb

Wintersturm Elli hat Deutschland fest im Griff und sorgt in vielen Regionen für echtes Winterchaos. Das Leben, wie man es sonst kennt, kommt fast vollständig zum Stillstand.

Schon lange gab es kein so heftiges Winterchaos mehr wie jetzt. Wintersturm Elli legt viele Regionen Deutschlands komplett lahm und sorgt für Extreme, die wir so gar nicht kennen.

Wintersturm Elli fegt über Deutschland hinweg: „Alles steht still“

Als sich vor einigen Wochen die Vorhersagen häuften, dass es hierzulande zu einem Wintersturm kommen könnte, haben wohl so manche diese Prognosen belächelt. Dafür war es in Deutschland im Jahr 2025 einfach zu trocken und zu mild. Auch wenn wir das Gefühl hatten, dass es nass und kalt ist, lagen die Temperaturen ca. ein bis 1,5 Grad über dem durchschnittlichen Mittel des vorherigen Jahres.

Doch in vielen Regionen Deutschland steht seit gestern fast alles still. Wer kann, bleibt zuhause und macht es sich gemütlich. Wer trotz des Wetters arbeiten muss, fährt umsichtig und extrem vorsichtig. Denn es ist nicht nur kalt und glatt. Wintersturm Elli bringt ordentlich Wind mit und sorgt für Schneeverwehungen.

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Wintersturm legt deutsche Regionen lahm: Hier gibt es das größte Chaos

Besonders getroffen hat Elli den Norden Deutschlands. In den Bundesländern Bremen, Niedersachsen und Hamburg, aber auch in Sachsen-Anhalt und Regionen in Ostdeutschland kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen. Vielerorts fiel flächendeckend die Schule aus. Busse und Bahnen fuhren teilweise gar nicht mehr. Aufgrund der Wetterlage konnte man den Schienen- und Straßenverkehr durch die öffentlichen Verkehrsmittel nicht mehr aufrechterhalten.

Polizei und Sanitäter hatten viel zu tun. Es gab sogar tödliche Unfälle. Durch die Verwehungen und die Glätte auf den Autobahnen kamen Autos von der Straße ab und prallten gegen Bäume und Leitplanken. Lkw mit Schwerlasten drehten sich und blockierten Autobahnen komplett in eine Richtung. Heute soll sich der Sturm bereits abschwächen. Doch die Folgen sollen noch deutlich zu spüren sein. So rechnet die Deutsche Bahn etwa mit Verspätungen und Ausfällen bis in den späten Samstag hinein. Sie rät dazu, Reisen zu verschieben.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Wetterdaten)