
Mit dem November verabschiedet sich nun endgültig der goldene Herbst. Die Tage werden kürzer, und die Temperaturen sinken spürbar. Laut dem 100-jährigen Kalender kommt der erste Schnee schon im November.
Graue Wolken, kühle Winde und frühe Dämmerung bestimmen das Bild – und auch die Stimmung vieler Menschen. Die Umstellung auf die dunkle Jahreszeit ist spürbar: Müdigkeit, Rückzugsbedürfnis und die Sehnsucht nach Wärme nehmen zu. Statt der leichten Übergangsjacke kommt nun die Winterjacke zum Einsatz.
Der November wird zum Auftakt des Winters
Der November markiert damit einen Wendepunkt – meteorologisch wie emotional – auf dem Weg in die dunkle Jahreszeit. Während sich die Temperaturen weiter senken, richten sich viele Hoffnungen auf die kommenden Wochen. Weiße Weihnachten – das bleibt für viele der Inbegriff winterlicher Romantik. Doch jenseits der Feiertage ist die Begeisterung für Schnee und Kälte oft begrenzt. Nach den ersten glitzernden Flocken folgen glatte Straßen, nasse Schuhe und der Wunsch nach Frühling. Wetterexperten rechnen in diesem Jahr mit einem wechselhaften Winter. Passend dazu öffnen in Deutschland die ersten Weihnachtsmärkte ihre Tore – inzwischen bereits Anfang November. Was früher traditionell mit dem ersten Adventswochenende verbunden war, beginnt heute vielerorts schon Wochen vorher.
Im November kommt der erste Schnee
Dass viele Weihnachtsmärkte bereits Anfang November öffnen, hat gleich mehrere Gründe. Zum einen wollen Städte und Veranstalter die verlängerte Vorweihnachtszeit nutzen – sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus touristischer Sicht. Die Wochen vor dem eigentlichen Advent sind inzwischen zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden, da Besucher aus dem In- und Ausland frühzeitig anreisen, um das festliche Ambiente zu erleben. Hinzu kommt, dass sich der Trend zum früheren Weihnachtsgefühl in den letzten Jahren deutlich verstärkt hat: Menschen sehnen sich nach Licht, Wärme und Gemeinschaft – besonders in der dunklen Jahreszeit.
Im November scheint auch das Wetter langsam in Feststimmung zu kommen. Nach den grauen, verregneten Herbsttagen kündigt der 100-jährige Kalender nämlich einen frühen Wintereinbruch an. Demnach sollen bereits um den 17. und 18. November die ersten Schneeflocken fallen. Zwischen dem 19. und 30. November ist laut den alten Wetteraufzeichnungen sogar mit Schnee und Kälte zu rechnen. Sollte sich diese Vorhersage bewahrheiten, könnte sich eine weiße Schneedecke über das Land legen – und vielleicht, ganz ungewöhnlich, bis Weihnachten bleiben.
(Quellen: Eigene Recherche der ka-insider-Redakteure, 100-jähriger Kalender, Deutscher Wetterdienst (DWD))














