
Neuschnee in Deutschland: Kurz vor dem meteorologischen Frühling wird es richtig ungemütlich. In einigen Regionen ist mit reichlich Schnee, aber auch mit gefährlichem Tauwetter zu rechnen. Wer in den folgenden Gebieten wohnt, sollte sich auf eine brisante Lage einstellen.
Zum Monatsende bahnen sich extreme Wetter-Gegensätze an: Während viele nun mit extremen Wassermassen kämpfen, versinkt ein bestimmtes Gebiet in Schnee.
Frostiger Januar, wechselhafter Februar
Der Januar 2026 hat sich von seiner winterlichsten Seite gezeigt. Mit einer durchschnittlichen Temperatur von -0,7 Grad Celsius fiel er besonders frostig aus. Damit lag er offiziell 0,2 Grad unter dem langjährigen Mittel. Im Vergleich fällt der Wintermonat Februar bislang milder, aber dennoch ungemütlich aus. Trotz moderater Temperaturanstiege dominieren Schmuddelwetter und lokale Schneeschauer. Eine Woche vor meteorologischem Frühlingsbeginn wird es nun noch einmal wechselhaft.
Neuschnee in Deutschland: Wo es winterlich wird
Nach dem frostigen Januar setzt in Süddeutschland zunächst massives Tauwetter ein. Es lässt die Flüsse in Franken, Schwaben und Niederbayern bedrohlich ansteigen. An zahlreichen Stationen wurde bereits die Meldestufe 2 ausgerufen, sodass Ausuferungen möglich sind. Es droht die dritte Warnstufe. Zu Wochenbeginn nehmen böige Westwinde zu. Sie treiben in den Gipfellagen Böen von bis zu 100 km/h vor sich her. Richtig winterlich wird es dann in der Nacht zum Dienstag (24. Februar): Oberhalb von 1.200 Metern prasseln in den bayerischen Alpen 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee herunter. In Staulagen ist gar mit bis zu 30 Zentimetern zu rechnen.
Am Dienstag hält das Schneetreiben an den Alpen an. Bis zum Nachmittag fällt erneut frischer Schnee, wobei die Mengen lokal bis zu 30 Zentimeter erreichen. Die Schneefallgrenze steigt dabei im Verlauf auf bis zu 1.500 Meter, doch in tieferen Lagen geht der Schnee in Regen über. Danach bessert sich das Wetter wieder spürbar: Bis Donnerstag ist mit vergleichsweise trockenen Verhältnissen zu rechnen. Auch im benachbarten Baden-Württemberg sorgt die milde Atlantikluft für eine insgesamt angespannte Lage an den regionalen Gewässern. Während der Schwarzwald am heutigen Montag noch Sturmböen und einige Schneeflocken abbekommt, verwandelt das einsetzende Tauwetter den Schnee im Allgäu in Schmelzwasser.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Deutscher Wetterdienst, Hochwassernachrichtendienst Bayern)














