10 Milliarden: Familienbetrieb mit Umsatzrekord in Baden-Württemberg

Arbeiter in einem Unternehmen
Symbolbild © istockphoto/WangAnQi

Ein Familienunternehmen aus Baden-Württemberg hat fast 10 Milliarden Euro Umsatz gemacht.

Der Handelskonzern Würth hat in den ersten sechs Monaten des Jahres bei seinen Geschäftszahlen zugelegt. Der Umsatz liege bei 9,9 Milliarden Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Künzelsau mit. Das entspreche einem Plus von 18,4 Prozent imVergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres.Das Betriebsergebnis lag laut dem Konzern Ende Juni bei 720 Millionen Euro – ein deutliches Plus von 38,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Grund dafür seien Produktivitätssteigerungen in Deutschland, Südeuropa und den USA.Die Aussichten für das zweite Halbjahr seien aufgrund erschwerter Rahmenbedingungen alles andere als optimal, sagte Würth-Chef Robert Friedmann laut der Mitteilung.

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Mit Blick auf Liefer- und Materialengpässe, Preissteigerungen, die Corona-Pandemie und den Ukraine-Krieg seien die hohen Wachstumsraten voraussichtlich nicht zu halten.

«Dennoch gehen wir aktuell von einer weiteren positiven Entwicklung des Unternehmens mit einem zweistelligen Umsatzwachstum im Jahr 2022 aus», so Friedmann. Vorausgesetzt, die wirtschaftliche und politische Lage verschlechtere sich nicht drastisch. /dpa