Neues Medikament soll Corona-Impfung hinfällig machen

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Die Forschung im Bereich der Medikamente gegen Corona schreitet immer weiter voran. Jetzt soll ein neues Medikament in Baden-Württemberg entwickelt worden sein, das die Impfpflicht laut Experten zu Nichte macht.

Neue Hoffnungen im Kampf gegen Corona sollen auf einem neu entwickelten Medikament liegen. Damit könnte sogar die Impfpflicht „vom Tisch“ sein.

Medikament gegen Corona neu im Umlauf

In Baden-Württemberg wird das Corona-Medikament „Paxlovid“ hergestellt. Nun wird es in ganz Deutschland ausgeliefert und steht damit zur Behandlung bereit. Das Medikament kommt aber nicht nur in Kliniken zum Einsatz, sondern kann von den Ärzten per Rezept verordnet werden.

Bei der Bekämpfung der Pandemie sind wirksame Medikamente ein wichtiger Baustein. Mittel, die auf Basis von Antikörpern wirkten, waren vor allem in der Vergangenheit die erste Wahl. Allerdings werden sie nur in Kliniken verwendet, da sie für die ambulante Behandlung nicht wirklich gut geeignet sind.

Neues Medikament öffnet neue Türen

Das Corona-Medikament „Paxlovid“ von Pfizer ist neu auf dem Markt und wird nun von Karlsruhe in die ganze Bundesrepublik geliefert. Paxlovid ist eine Tablette und damit eine Art neue Therapie-Form für die ambulante Behandlung von Corona-Patienten.

Das neue Medikament besteht aus einer Kombination von zwei Wirkstoffen. Beide wirken auf Enzym-Basis und damit verhindert das Medikament von Pfizer, dass sich die Viren im Körper weiterhin vermehren.

Schwere Verläufe drastisch reduziert

Durch Studien konnte bereits beobachtet werden, dass schwere Verläufe durch das Medikament stark reduziert werden können. Gerade für Infizierte mit Vorerkrankungen ist die Medikation mit Paxlovid daher besonders interessant. Angeblich soll das Risiko einen schweren Verlauf bei der Corona-Erkrankung zu erleiden, durch das Medikament um 89 Prozent gesenkt werden.

Das Medikament ist bereits in der Auslieferung, sodass es nun bereits verschrieben werden kann. Offiziell wurde es zum 28. Februar 2022 zugelassen. Viele Verbraucher sehen in dem Medikament auch eine Möglichkeit, die Impfpflicht zu umgehen. Denn diese sei ja für genau diesen Effekt ins Leben gerufen worden. Durch das Mittel könne aber wohl das Gleiche erreicht werden.