Klimaaktivisten kleben sich auf Bundesstraße in Baden-Württemberg

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Auf der Bundesstraße B29 in Baden-Württemberg haben sich Klima-Aktivisten festgeklebt. Einige davon müssen sich nun auf eine Strafanzeige gefasst machen.

Am Montag klebten sich Klimaaktivisten auf der Bundesstraße B29 fest. Jetzt wird geprüft, ob eine Strafanzeige gegen sie fällig wird.

Das kann teuer werden

In letzter Zeit gibt es immer mehr Aktionen der „letzten Generation“, die sich auf Straßen festkleben, oder öffentlich Gemälde beschmieren. Jetzt hat sich eine Gruppe der Aktivisten auf der B29 festgeklebt.

Die Behörden musste zum Einsatz ausrücken, was zur Folge hat, dass Einsatzkosten entstanden sind. Den Aktivisten drohen nun Strafanzeigen und auch die Übernahme der angefallenen Kosten. Die Klebeaktion kann also teure Folgen nach sich ziehen.

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Durch Aktion gab es Stau

Aufgrund ihrer Festkleb-Aktion haben die Aktivisten am Montag, den 21. November, im Ostalbkreis einen langen Stau verursacht. Die Blockade auf de B29 kann für sie unangenehme Konsequenzen haben.

Die Polizei teilte mit, dass man prüfe, ob die Aktivisten neben einer Strafanzeige auch mit einer Kostenübernahme des Einsatzes rechnen müssen. Um die Aktion aufzulösen, mussten 20 Polizeibeamte anrücken.

Großeinsatz wegen Klima-Aktivisten

Beim Einsatz kam es sowohl zu einer Umleitung und Regelung des Verkehrs vor Ort als auch zu einem Hubschraubereinsatz. Dieser war nötig, um aus der Luft die Verkehrssituation beobachten zu können.

Die Blockade bestand aus vier Männern, die sich auf der Straße einfanden. Zwei hatten sich an der Straße festgeklebt. Zwei Stunden dauerte die Blockade und verursachte einen kilometerlangen Stau, mitten im Berufsverkehr.