Meteorologen warnen vor Tornados in Baden-Württemberg

Tornado Sichtung in Deutschland, vor denen Meteorologen warnen
Symbolbild © istockphoto/Justin Hobson

In Baden-Württemberg wird es vermutlich zu schweren Unwettern kommen. Wind und Regen sind noch nicht alles. Jetzt warnen Meteorologen sogar vor Tornados.

Das Wetter spielt verrückt. Mal gefriert es und am nächsten Tag herrschen wieder frühlingshafte Temperaturen. Diese Unstetigkeiten können zu Unwettern und Stürmen führen. Und sogar zu Tornados – vor diesen warnen Meteorologen nun.

Die klimatischen Bedingungen sind derzeit alles andere als normal. Und der Trend hält an. Wo wir in Deutschland bisher von extremen Wetterverhältnissen weitestgehend verschont wurden, soll es jetzt auch hierzulande ungemütlich werden. Und noch mehr als ungemütlich, denn es wird richtig gefährlich. Meteorologen schlagen Alarm, denn sie sehen schon die ersten Tornados in Baden-Württemberg aufziehen.

Meteorologen warnen

Bei Wind und Regen gehen wir nicht gerne raus, einfach weil es unangenehm ist. Doch ist das nichts im Vergleich dazu, wenn aus so einem Windchen ausgemachte Tornados werden, vor denen die Meteorologen jetzt warnen. Denn diese sind eine echte regelrechte Bedrohung – für Tiere, Menschen und Infrastruktur. In Baden-Württemberg raten die Wetter-Experten dringend dazu, an diesen Tagen zu Hause zu bleiben. Dabei ist am sichersten ist der Keller.

Hitzewelle, Kältefront

Nachdem es in den vergangenen Tagen vereinzelt zu Frost kam, schnellt das Thermometer jetzt wieder in die Höhe. Am Anfang der Woche kann es in einigen Regionen bis zu 24 Grad warm werden. Eigentlich schön, möchte man meinen, würde dieses Wetterchaos nicht einige Gefahren in sich bergen. So würden die Gewitter nicht lange auf sich warten lassen, warnt der Deutsche Wetterdienst, und die schlimmsten von ihnen hätten womöglich sogar Tornados im Gepäck.

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Tornados am Horizont

Am schwersten betroffen ist Baden-Württemberg, denn durch seine südliche Lage klettert hier das Thermometer am höchsten. In Spanien wird es in dieser Woche sogar dreißig Grad warm werden. Wenn die deutsche Kaltluft dann auf die warme Luft aus dem Süden trifft, sind Sturmböen vorprogrammiert. Zwischen achtzig bis hundert Kilometer pro Stunde schnell sollen sie bald durchs Land fegen. Da sind Tornados nicht ausgeschlossen, weshalb die Meteorologen jetzt ausdrücklich vor ihnen warnen.

Und wie geht es weiter? Leider nicht so angenehm. Die kleine Wärmewelle aus dem Süden bleibt uns nicht erhalten und die Temperaturen werden voraussichtlich ein weiteres Mal fallen. Wie es dann aussieht, lässt sich noch nicht sagen, aber man darf sich sicher sein: Es wird ein langer April werden.