Sie ist sogar giftig: Schlange breitet sich aus in Baden-Württemberg

Giftschlangen breite sich aus
Symbolbild

Wer in nächster Zeit spazieren geht, sollte besser ganz genau aufpassen. Denn eine Schlange breitet sich aus in Baden-Württemberg. Und sie ist alles andere als harmlos. Hier erfährt man mehr über die neue Schlangenart.

Eigentlich glaubt man, in den meisten Teilen Deutschlands vor gefährlichen Tieren geschützt zu sein. Zwar gibt es seit kurzem wieder Wölfe in den Wäldern, allerdings ist das noch längst nicht mit dem australischen Busch zu vergleichen. Nun aber breitet sich eine Schlange aus, die giftig ist. Speziell in Baden-Württemberg muss man daher aufpassen.

Beunruhigende Nachricht

Die Nachricht, dass eine Schlange sich ausbreitet, dürfte den wenigsten gefallen. Die Kriechtiere rufen bei vielen Menschen Ekel hervor. Allerdings war man bisher in Deutschland vor ihnen eher sicher. Jetzt jedoch breitet sich eine Schlange aus, die sogar giftig ist. Insbesondere im Bundesland Baden-Württemberg muss man zukünftig Vorsicht auf seinen Spaziergängen durch Wald und Flur walten lassen.

Insgesamt gibt es sechs Arten von Schlangen, die in Baden-Württemberg zu Hause sind. Dazu zählen die Ringelnatter, die Barrennringelnatter, die Glattnatter (auch Schlingnatter), die Kreuzotter sowie Äskulapnatter und die Aspisviper. Und bis auf den Kreuzotter und Aspisviper sind all diese Schlangenarten für Menschen glücklicherweise eher harmlos. Doch die Kreuzotter breitet sich als einzige Schlange vermehrt aus in Baden-Württemberg. Und ausgerechnet diese Art kann sehr giftig sein. Erst im Jahr 2004 starb eine Rentnerin in Mecklenburg-Vorpommern an dem Biss dieser Schlangenart. Ganz besonders gefährlich ist die Kreuzotter für Kinder und ältere Menschen.

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Hier muss man ebenfalls aufpassen

Die Aspisviper breitet sich glücklicherweise nicht aus. Denn auch ihr Gift kann gefährlich werden. Ähnlich dem der Gift der Kreuzotter sollten ganz besonders alte Menschen und Kinder davor auf der Hut sein und sich vor ihrem Biss in Acht nehmen. Sollte man dennoch gebissen werden, ist es unbedingt ratsam, ein Krankenhaus aufzusuchen und diesen Biss sofort untersuchen zu lassen. In diesen Fall kann man sogleich ein Gegengift verabreicht bekommen.