Wie aus alten Zeiten: Besondere Attraktion in Baden-Württemberg

Pfahlbauhäuser stehen in einem See, zu denen ein Steg führt, diese sind eine besondere Attraktion in Baden-Württemberg.
Symbolbild © imago/imagebroker

Das Bundesland hat einiges an historischen Sehenswürdigkeiten zu bieten, zu denen auch eine besondere Attraktion in Baden-Württemberg zählt. Ein Besuch ist auf jeden Fall lohnenswert.

Eine besondere Attraktion bietet Baden-Württemberg seinen Besuchern. Sowohl bei Einheimischen als auch bei Touristen ist diese Attraktion sehr beliebt. Was es hier zu sehen gibt und warum sich ein Besuch auf jeden Fall lohnt, verraten wir in diesem Artikel.

Besondere Attraktion steht in Unteruhldingen

Wer sich auf den Weg zur besonderen Attraktion nach Unteruhldingen in Baden-Württemberg macht, findet dort das älteste und zugleich eines der größten Freilichtmuseen Deutschlands. 13 Millionen Besucher hat es bereits von 1922 – dem Jahre der Eröffnung – bis 2013 willkommen geheißen. Zudem ist das Museum ein beliebtes Ausflugsziel für Reisegruppen und Schulklassen. Auch die Preise können sich durchaus sehen lassen. Kinder von 5 bis 15 Jahren zahlen 8 Euro Eintritt, ein Erwachsener 12 Euro. Für Kinder unter vier Jahren ist der Eintritt in Begleitung der Eltern kostenlos. Schüler, Studenten sowie Besucher mit Beeinträchtigungen bekommen einen Euro Rabatt, wenn sie einen entsprechenden Nachweis erbringen.

Öffnungszeiten des Freilichtmuseums

Das Freilichtmuseum hat in den Monaten Dezember, Januar und Februar nur für Gruppen mit Voranmeldung geöffnet. Vom 1. bis zum 22. März und vom 4. Oktober bis 30. November sind die Öffnungszeiten nur am Wochenende von 10 bis 17.30 Uhr. Vom 23. März bis 3. Oktober kann das Museum täglich von 10 bis 18 Uhr besucht werden. Der späteste Einlass ist 30 Minuten vor Schließung.

Das bietet die besondere Attraktion in Baden-Württemberg

Die besondere Attraktion in Baden-Württemberg ist das Pfahlbaumuseum, das detailgetreue Nachbildungen von Dörfern und Bauten aus der Stein- und Bronzezeit zeigt. Weiterhin gibt es rund 1.000 archäologische Funde und einen Steinzeitparcours. So erfahren die Besucher die Bauweise der Pfahlbauten. Man reist dabei rund 10.000 Jahre in der Zeit zurück.

In den verschiedenen Rekonstruktionsabschnitten wird der Besucher auf hölzernen Stegen durch die einzelnen Abschnitte geführt. Nach den zuerst erbauten Häusern von 1922 folgt das bronzezeitliche Dorf „Wasserburg Buchau“, das aus der Zeit um 1050 vor Christus stammt. Der Nachbau erfolgte in den Jahren 1923 bis 1931. Anschließend gelangt man zu dem bronzezeitlichen Dorf „Uhldingen-Stollenwiesen“, das kein Nachbau eines existierenden Dorfes ist, sondern ein versuchtes Abbild eines Dorfes vor rund 3.000 Jahren. Mit dem steinzeitlichen Dorf „Sipplingen“ erbaute man zwischen 1938 und 1940 ein weiteres Dorf nach dem Vorbild von Ausgrabungen in Sipplingen. Das Dorf ist aus der Jungsteinzeit, also vor ca. 3.500 Jahren vor Christus.

In Kooperation mit dem Südwestrundfunk (SWR) und dem Bayerischen Rundfunk (BR) entstand das SWR-Steinzeitdorf, ein Nachbau einer Steinzeit-Siedlung. Hier spielt auch der Dokumentarfilm „Steinzeit – Das Experiment“, in dem 13 Menschen für zwei Monate wie in der Steinzeit leben. Zwischen 1996 und 1998 wurden dann die beiden Häuser Hornstaad und Arbon gebaut, die zur Prüfung der Haltbarkeit erbaut wurden. Beide wurden Ausgrabungen nachempfunden.