Ärger droht: Hunderte neue Baustellen kommen 2023 für Karlsruhe

Ein Bagger auf einer Baustelle in Karlsruhe
Symbolbild © istockphoto/Marc Bruxelle

Im Jahr 2023 kommen Hunderte neue Baustellen auf Karlsruhe zu. Da droht schon jetzt viel Ärger. Darauf müssen sich die Bürger einstellen.

Seit Jahren hat man den Eindruck, Karlsruhe sei die Hauptstadt der Baustellen. Und dieser Trend wird wohl auch 2023 nicht abreißen. Nicht zuletzt wegen der Kombilösung wurden in Karlsruhe viele Projekte verschoben. Deshalb hat Karlsruhe einen neuen Baurekord erreicht und eine erstaunliche Anzahl von Baustellen angemeldet.

Baustellen-Hauptstadt Karlsruhe: Über 600 Baustellen angemeldet

Nach offiziellen Angaben sind in Karlsruhe derzeit über 600 Baustellen angemeldet. Keine Frage, dass es dadurch in der Stadt zu Parkplatzproblemen und Verkehrsbehinderungen kommt. Außerdem müssen sich Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer auf geänderte Verkehrsführungen einstellen. Aber nicht nur in Karlsruhe, auch im Umland wird fleißig gebaut. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Verbesserung der Straßeninfrastruktur. Außerdem werden einige Brücken saniert. Da fällt es dem einen oder anderen vielleicht schwer, den Überblick zu behalten.

Große Herausforderung 2023: Viele Baustellen in der ganzen Stadt

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Der Karlsruher Baubürgermeister Daniel Fluhrer ist jedenfalls der Meinung, dass 2023 ein sehr anspruchsvolles Jahr für Karlsruhe wird. Rund 600 Baustellen sind zu erwarten. Mehr als die Hälfte der angekündigten Baustellen sollen verkehrsrelevant sein. Bereits in den vergangenen Jahren sei zu beobachten gewesen, dass die Zahl der Baustellen von Jahr zu Jahr zugenommen habe. Waren es im Jahr 2022 noch 421 Baustellen, so hat sich die Zahl inzwischen auf über 600 Baustellen deutlich erhöht. In diesem Jahr wird aus gutem Grund noch mehr gebaut.

Nicht zuletzt wegen der Kombilösung in Karlsruhe mussten viele Baustellen verschoben werden. Deshalb stehen derzeit viele neue kleinere und größere Bauvorhaben in der Warteschlange, die in diesem Jahr koordiniert werden müssen. Es darf dabei nicht zu Überschneidungen bei den Großprojekten kommen. Das ist eine Herausforderung, die es zu meistern gilt. Vor allem die Innenstadt ist ein Hotspot für Baustellen, denn sie bekommt ein völlig neues Gesicht.