Bürger fassungslos: Ekelhafte Zustände am Karlsruher Albtalbahnhof

Der Albtalbahnhof in der Mittagszeit.
Foto: Thomas Riedel

Am Karlsruher Albtalbahnhof herrschen ekelhafte Zustände. Inzwischen kennt man sogar die Ursache. Die Anwohner sind sauer und wollen sich das nicht mehr gefallen lassen. Polizei und Ordnungsdienst waren auch schon vor Ort und haben einen Verdacht.

An einem Bahnhof wie dem Karlsruher Albtalbahnhof herrscht den ganzen Tag über ein Kommen und Gehen. Täglich wollen die Fahrgäste ihr Ziel erreichen und müssen dabei immer wieder einen Blick auf die Missstände werfen. Besonders schlimm sind die ekelerregenden Zustände für die Anwohner, die in der Nähe des Karlsruher Albtalbahnhofs wohnen. So kann es wirklich nicht weitergehen, die Stadt muss dringend handeln.

Ekelhafte Zustände am Karlsruher Albtalbahnhof

Eigentlich gibt es rund um den Karlsruher Albtalbahnhof eine schöne Grünanlage, aber davon ist nichts mehr zu sehen. Anstelle derer herrschen dort ekelhafte Zustände. Dafür sind einige Leute verantwortlich. Mit grauen Decken zugedeckt liegen unter anderem Menschen auf der Wiese, um sich auszuruhen und zu schlafen. Wenn es noch wärmer ist, kann man das überall rund um den Bahnhof beobachten.

Damit ist auch eine entsprechende Geräuschkulisse verbunden. Obendrein urinieren die Betroffenen im Freien und hinterlassen andere stinkende Reste. Sie lassen außerdem ihren Müll liegen. Vermutlich handelt es sich um Obdachlose. Mittlerweile hat dieser Zustand solche Ausmaße angenommen, dass die Anwohner Alarm schlagen und eine Lösung für den Karlsruher Albtalbahnhof fordern.

Lesen Sie auch
Talent wohl bald beim Karlsruher SC – "auch für DFB-Nominiert"

Menschen ohne festen Wohnsitz in Deutschland

Inzwischen gibt es polizeiliche Erkenntnisse, dass es sich bei den circa 30 Personen, die sich regelmäßig am Bahnhof aufhalten, um Erwachsene rumänischer Nationalität handelt. Es wird vermutet, dass die Personen derzeit keinen festen Wohnsitz haben. Das Ordnungsamt spricht wiederum von einer Gruppe von bis zu 25 Personen. Es geht davon aus, dass es sich um eine Bettlergruppe handelt.

Vor allem im vergangenen Sommer hätten üble Zustände geherrscht. Vor allem nachts hätten die Anwohner keine Ruhe gefunden, es sei denn, sie hielten ihre Fenster geschlossen. Mittlerweile sei das ganze Gelände verdreckt und sähe auch nicht mehr schön aus. Es bestehe daher dringender Handlungsbedarf, wenn sich die Menschen weiterhin am Bahnhof sicher fühlen sollen.