Dank Regen: Lage am Rhein in Karlsruhe entspannt sich

Die Rheinbrücke Karlsruhe.
Foto: pr

Niedrigwasser und Trockenheit: Die Lage am Rhein in Karlsruhe entspannt sich, weil es geregnet hat.

Dank der Niederschläge der vergangenen Tage hat sich die Niedrigwasserlage im Süden Baden-Württembergs entspannt.

«In der Nordhälfte des Landes sind weiterhin kleinere und mittelgroße Fließgewässer, als auch die großen Flüsse wie Neckar und Oberrhein betroffen», teilte die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) in Karlsruhe am Freitag mit.

An derzeit rund 45 Prozent der Pegel in Baden-Württemberg lägen die Wasserstände unterhalb des niedrigsten Wasserstandes in einem durchschnittlichen Jahr. Dieser Kennwert wird als «mittleres Niedrigwasser» bezeichnet. In den vergangenen Wochen waren zeitweise deutlich mehr Gewässer betroffen.Wegen örtlich teils mehrstündigen Starkregens erwarteten die Fachleute den Angaben zufolge am Freitag mancherorts sehr rasche und deutliche Wasserstandsanstiege. Betroffen seien voraussichtlich vor allem die östlichen Landesteile Oberschwaben, Allgäu und Ostalb.Der Wasserstand des Bodensees am Pegel Konstanz betrug den Angaben nach am Freitagmorgen 307 Zentimeter. Das seien etwa 80 Zentimeter weniger als für die Jahreszeit üblich. Ein niedrigerer Wasserstand an einem 19. August wurde in Konstanz seit dem Jahr 1850 demnach nur in den Jahren 2003 (292 Zentimeter) und 1949 (298 Zentimeter) gemessen. /dpa

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