Das wars: Karlsruher Schule soll an einen anderen Ort verschwinden

Einige Schüler sind auf dem Weg zur Schule, sie gehen in den Unterricht
Symbolbild © istockphoto/LSOphoto

In ganz Deutschland müssen immer wieder Schulen schließen, weil sie zu wenige Schüler haben. In Karlsruhe soll eine Schule an einen anderen Ort verschwinden. Sie braucht mehr Platz. Viele Eltern sind dennoch verunsichert und mit dieser Entscheidung noch nicht einverstanden.

Für viele Schüler ist die Schule ein wesentlicher Bestandteil ihrer Kindheit und Jugend. Schließlich verbringt man dort die Hälfte des Tages und lernt wichtige Dinge für das spätere Leben. Wenn die Schule dann geschlossen wird, ist das nicht nur traurig, sondern auch eine große Veränderung für die Schüler. Eine Karlsruher Schule soll nun an einen anderen Ort verschwinden.

Karlsruher Schule soll an einen anderen Ort verschwinden

In diesem Fall ist es wohl so, dass der Platz für die Schule nicht mehr ausreicht, um sie an diesem Ort zu belassen. Es handelt sich um die Hardtwaldschule Neureut, die jetzt wohl an einen neuen Standort umziehen soll. Die Planungen sehen vor, die gesamte Schule einschließlich des Schulkindergartens an einen anderen Standort zu verlegen.

Mit anderen Worten: Die Schule wird von ihrem ursprünglichen Standort nach Linkenheim-Hochstetten verlagert. In enger Abstimmung mit der Stadt Karlsruhe will man weitere Vorkehrungen treffen, um das Vorhaben möglichst bald in die Tat umzusetzen. Das Ganze soll rund 10 Millionen Euro kosten. Die Gemeinde Linkenheim-Hochstetten hatte vor längerer Zeit angeboten, Platz für das Schulzentrum zu schaffen.

Lesen Sie auch
Abholzen: Weitere massive Baumfällungen in Karlsruhe angekündigt

Kosten von 10 Millionen Euro: Karlsruher Schule an einen anderen Ort

Für das Platzproblem gab es dann drei verschiedene Lösungsvorschläge, wobei die ersten beiden Versionen zunächst nur von einer Teilverlegung ausgingen. Es gibt aber noch eine dritte Variante. Bei dieser zieht die gesamte Hardtwaldschule mit allen 18 Klassen an den neuen Standort. Auch wenn dieses Projekt circa 10 Millionen Euro kosten würde, wäre es in diesem Sinne auch das wirtschaftlichste.

Die Hardtwaldschule ist ein sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum. Der Förderschwerpunkt liegt im Bereich der geistigen Entwicklung. Mit der räumlichen Verlagerung möchte man vor allem Synergien mit anderen Schulen schaffen. Für die Schülerinnen und Schüler würde dies allerdings einen enormen Umorientierungsprozess bedeuten. Im Gegenzug würden aber mehr Flächen und Möglichkeiten geschaffen, wie zum Beispiel für eine Mensa und ein Schwimmbad.