Durch die Innenstadt: Karlsruhe bekommt bald eine neue Radroute

Ein Fahrradfahrer ist auf einem Fahrrad auf einem Radweg durch die Stadt unterwegs
Symbolbild © imago/Hanno Bode

Die Karlsruher Innenstadt bekommt bald eine neue Radroute. Ohnehin will die Stadt den Verkehr in vielen Ortschaften noch nachhaltiger gestalten. Derzeit gibt es noch eine Großbaustelle, die für viel Ärger auf allen Seiten sorgt. Doch damit soll bald Schluss sein.

Die gesamte Hans-Thoma-Straße ist seit geraumer Zeit eine Großbaustelle. Wer hier durchfahren will, muss sich konzentrieren, denn die vielen Verkehrsschilder machen es nicht gerade einfach. In erster Linie geht es darum, die Zufahrt vom Norden in die Innenstadt zu erleichtern. Zudem bekommt Karlsruhe auch bald eine neue Radroute, die das Radfahren in der Innenstadt noch komfortabler und sicherer machen soll.

Umbaumaßnahmen: Neue Radroute in die Innenstadt

Die neue Veloroute zwölf soll bald kommen. Sie führt Radfahrer von der nördlichen Hardt und von Neureut in die Karlsruher Innenstadt. Von dort aus besteht auch Anschluss an die Hauptradroute für die Nordstadt. Mit dem weiteren Baufortschritt wird die Fächerstadt bald über eine neue Radroute verfügen und ihrem Titel als fahrradfreundliche Stadt noch gerechter werden.

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Aktueller Stand der Baumaßnahmen für die neue Radroute

Der aktuelle Stand der Baustelle stimmt optimistisch. Bereits 10.000 Quadratmeter wurden mit einer neuen Asphaltdeckschicht versehen. Auch die Gas- und Wasserversorgung wurde erneuert. Die Autofahrer müssen sich dann etwas umstellen. Wer mit dem Auto von Norden her in die Karlsruher Innenstadt fahren will, kann dies dann nicht mehr auf zwei, sondern nur noch auf einer Spur tun. Von dem Umbau profitieren vor allem die Radfahrer, die in die gleiche Richtung unterwegs sind. Denn sie bekommen einen breiten Schutzstreifen.

Neue Radroute: Veränderungen für Verkehrsführung

Ein Beispiel für diese Verkehrsführung ist die Fahrtrichtung stadtauswärts. Hier hat man bereits vor einigen Jahren Veränderungen eingeleitet. Jetzt hat man im Vorfeld eine Verkehrszählung gemacht und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Autofahrer mit nur einer Fahrspur auskommen dürften. Die Praxis wird zeigen, ob die Stadt mit dieser Prognose richtig lag.