Energie sparen: Karlsruhe schränkt Weihnachtsbeleuchtung ein

Die Weihnachtslichter leuchten draußen auf der Straße in einer Innenstadt
Symbolbild © istockphoto/Alexey_Fedoren

Auch in diesem Jahr schränkt Karlsruhe die Weihnachtsbeleuchtung ein, denn man möchte Energie sparen. So geht das Licht 2023 zu einem früheren Zeitpunkt aus.

Bald fliegt das leuchtende Rentier über den Karlsruher Marktplatz und auch die Händler stehen schon in den Startlöchern. Die Weihnachtsmärkte stehen vor der Tür. Nun schränkt Karlsruhe die Weihnachtsbeleuchtung ein und macht damit schon jetzt eine wichtige Ankündigung.

Karlsruhe schränkt Weihnachtsbeleuchtung ein

Nach der Energiekrise im letzten Winter scheinen auch in diesem Jahr alle Zeichen auf Sparen zu stehen. Karlsruhe schränkt die Weihnachtsbeleuchtung ein und will die Lichter dieses Jahr deutlich früher ausschalten. Die aktuellen Laufzeiten der Weihnachtsbeleuchtung stehen bereits fest.

Nach dem Totensonntag beginnt am 28. November traditionell endlich wieder der Karlsruher Christkindlemarkt. Auf dem Markt und dem Friedrichsplatz bieten in diesem Jahr rund neunzig Stände Kunsthandwerk und Leckereien aus der Region an. Geöffnet ist der Markt bis zum 23. Dezember, also bis kurz vor Weihnachten. Früher leuchtete die Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt von 14 bis 23 Uhr – im vergangenen Jahr nur von 16 bis 21 Uhr. Auch in diesem Jahr schränkt Karlsruhe die Weihnachtsbeleuchtung wieder ein.

Das sind die aktuellen Leuchtzeiten 

So leuchten die Lichter dieses Jahr nur noch von 16 bis 22:30 Uhr. Man habe die Beleuchtungszeiten an die örtlichen Weihnachtsmärkte und deren Öffnungszeiten gekoppelt. So soll jeder Besucher die schönen Lichter sehen und keine Einschränkung bemerken. Man habe dabei nicht die Möglichkeit, die Zeiten der Lichter tageweise zu programmieren, sondern muss sich für die gesamte Periode für eine Zeit entscheiden. Eine klare Absage seitens der Stadt gab es dieses Jahr erneut für die früher üblichen Leuchtzeiten ab 14 Uhr.

Es wird auch keine zusätzlichen Leuchtelemente geben. Nach Aussage der Stadtverwaltung wird man alles für eine schöne Beleuchtung tun, ohne sich dabei zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Die aktuellen Zeiten und Beschlüsse sind für die meisten Bürger wohl ein Kompromiss, mit dem sie leben können. So hat jeder im privaten Rahmen immer noch die Chance, die eigene Weihnachtsbeleuchtung ohne Einschränkung anzubringen und einzuschalten.