Essen vergammelt: Karlsruher Restaurant wieder auf Ekel-Liste

Eine Person zerkleinert Fleisch auf einer Grillplatte
Symbolbild © istockphoto/Food Photographer

Schaut man hinter die Kulissen, zeigt sich ein erschreckendes Bild. Dieses Karlsruher Restaurant steht nun wieder auf der offiziellen Ekel-Liste. Das ist wirklich widerlich.

Es gibt eine offizielle Ekel-Liste des Karlsruher Gesundheitsamtes, auf der nun auch dieses Karlsruher Restaurant wieder gelandet ist. Bei den aufgelisteten Gaststätten haben die Kontrolleure eklatante Hygienemängel festgestellt. In vielen Fällen erfolgt in einem solchen Fall die sofortige Schließung. Die Gastronomen dürfen erst wieder öffnen, wenn die Mängel behoben sind. Die Ekel-Liste ist öffentlich einsehbar.

Karlsruher Restaurant erneut auf der Ekel-Liste

Ein beliebtes Karlsruher Restaurant ist innerhalb eines Jahres schon zum zweiten Mal auf der berüchtigten Ekel-Liste der Stadt gelandet. Die Lebensmittelkontrolleure entdeckten bei ihrem Besuch Unappetitliches. Neben verdorbenen Lebensmitteln wurden auch erhebliche Hygienemängel festgestellt. Vor allem beim angebotenen Sushi seien die Mängel besonders eklatant gewesen, so die Lebensmittelüberwachungsbehörde. Die Ekel-Liste versammelt einige Karlsruher Betriebe, die sich nicht an die gängigen Hygienestandards halten. Das Praktische daran: Man kann sie öffentlich einsehen.

Eklatante Mängel in Karlsruher Restaurant

Aktuell wurde am Dienstag, den 26. Juni, ein Restaurant in Karlsruhe auf die Ekel-Liste gesetzt, das dort schon einmal stand. Damit ist dieser Betrieb erneut in die Schlagzeilen geraten. Bei der Kontrolle wurden wieder erhebliche Mängel festgestellt. Sowohl bei rohem Fisch als auch bei Garnelen, Lachs und Thunfisch fehlte eine ausreichende Kühlung. Der offizielle Bericht erschien am 27. Juni. Die Kontrolleure stellten fest, dass der Fisch zum Zeitpunkt der Kontrolle bei +18 °C gelagert wurde. Bei Guacamole und Avocado war sogar ein unangenehmer, verdorbener Geruch wahrnehmbar.

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Außerdem fanden die Kontrolleure vor Ort einen offenen Behälter, in dem sich Lebensmittel befanden. Daneben befanden sich wohl Tiefkühltruhen mit nicht zugedeckten Teilen von Thunfisch sowie tote Insekten und die Abdeckung einer Deckenlampe. Die Betreiber hätten die verdorbenen Lebensmittel noch während der Kontrolle entsorgt. Beim letzten Eintrag in die Ekel-Liste entschuldigte sich der Restaurantbetreiber öffentlich und gab an, dass er mit eklatanten Umsatzeinbußen zu kämpfen habe und sogar Personal entlassen musste. Bei dem betroffenen Betrieb handelt es sich um das Karlsruher Restaurant Taumi.