„Freizeit-Paradies“ bei Karlsruhe: Nur wer Jahreskarte besitzt darf rein

Luftaufnahme von Badesee
Symbolbild © istockphoto/imagoDens

Karlsruhe Insider: Tagesgäste nicht erwünscht. 

Ins Freizeitparadies in Rastatt darf nur hinein, wer eine Jahreskarte besitzt. Dies Regelung stößt auf große Kritik aus der Bevölkerung.

Schlechte – oder besser – gar keine Karten für Kurzentschlossene: Das Freizeitparadies in Rastatt steht in diesem Sommer nur den Personen frei, die auch eine Jahreskarte gekauft haben. Tagestickets gibt es für den Plittersdorfer Badesee auch in diesem Jahr leider nicht. Nicht nur im Internet regt sich deshalb Tumult. Es ist einfach eine Zumutung: Nur wer genügend Geld hat, um eine Jahreskarte zu kaufen, darf hier baden gehen. Das ist tiefste Diskriminierung auf höchster Ebene!

Viele Rastatter können es leider nicht verstehen und auch nicht einsehen, warum sie vom Badespaß ausgeschlossen sind, obwohl alle Corona-Auflagen weggefallen sind.

Lesen Sie auch
Teuer: Erste Karlsruher Eisdielen erhöhen die Preise für Eiskugel

Auch der Gemeinderat in Rastatt kritisiert die Betreiber und plädiert für die Ausgabe von Tagestickets, um eine Entzerrung am Lindensee Ottersdorf und vor dem Hintergrund des künftigen Kombibad-Baus zu ermöglichen.

Nun will sich der Bürgermeister der Sache annehmen und mit dem Betreiber reden.

In den 1980er Jahren von den Brüdern Wolfgang, Michael und Karl-Heinz aufgebaut und 1990 eröffnet, bietet das Ressort 400 Dauercampingplätze, rund 70 Touristenplätze sowie einige Mobilheime an. Der Badesee sowie der Sandstrand gehören zu den schönsten in der Region.
Besucher des Freizeitparadieses loben das glasklare Wasser und die Badebuchten.