Neue Freizeit-Attraktion in Karlsruhe eröffnet – „in einer Halle“

Eine große, leere Halle liegt im Dunkeln. Nachts ist die Beleuchtung an, vielleicht findet eine Veranstaltung statt. Die Wände dieser großen Lager- oder Veranstaltungshalle sind durchsichtig und transparent.
Symbolbild

Aus einem ehemaligen Busdepot, einer großen Halle, entsteht in Karlsruhe eine neue Freizeit-Attraktion. Das Angebot richtet sich vor allem an Jugendliche und junge Erwachsene.

Bereits am 18. November wurde in Karlsruhe eine neue Freizeit-Attraktion eröffnet. Die Halle 76 steht im Otto-Dullenkopf-Park. Sie wurde vor vielen Jahren als Busdepot genutzt. Der gesamte Komplex besteht aus einem Verbindungsbau, einem Gebäude für die Verwaltung und einer großen Halle sowie einer Werkstatt.

Neue Freizeit-Attraktion in Karlsruhe eröffnet

Eigentümer der Halle war die Deutsche Bahn. Doch die Stadt Karlsruhe entschloss sich, die Halle von der Deutschen Bahn zu kaufen und umzubauen. Bis heute ist der Umbau gelungen. Früher wurden in dieser Halle Busse gewartet und repariert, heute wird sie anders genutzt. Sie ist eine neue Freizeit-Attraktion in Karlsruhe.

Vor einiger Zeit stellte sich heraus, dass der Stadtjugendausschuss dringend mehr Platz für die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen braucht. Da kam das Arial der alten Halle gerade recht. So entschloss sich die Stadt Karlsruhe, die Halle umzubauen und anders nutzbar zu machen. Heute ist der Umbau ein Beweis dafür, dass man auch aus alten Gebäuden etwas Sinnvolles machen kann. Die neue Freizeit-Attraktion in Karlsruhe sei auch dem großen Engagement vieler Jugendlicher zu verdanken, heißt es von offizieller Seite.

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Kreativ-Zentrum für Jugendliche und junge Erwachsene in Karlsruhe

In der großen Halle trainiert der Kinder- und Jugendzirkus Maccaroni. Darüber hinaus können Jugendliche und junge Erwachsene hier Akrobatik, Artistik, Breakdance und Jonglage in Ruhe und unter dem Schutz des Hallendaches trainieren. Außerdem gibt es zwei Bewegungsräume. Zusätzliche Seminar- und Büroräume bieten noch mehr Platz für kreatives Arbeiten.

Nach der erfolgreichen Eröffnung blicken viele auch auf die lange Bauphase zurück, die zugegebenermaßen viel länger dauerte als geplant. Vor allem durch zwei Insolvenzen und die Pandemie dauerte der Umbau 14 Monate länger als geplant. Doch daran möchte man heute nicht mehr denken. Stattdessen sind die Jugendlichen und jungen Erwachsenen überglücklich, endlich einen neuen Ort für ihre Ausbildung und kreative Freizeitgestaltung gefunden zu haben.