„Peta“ stellt Strafanzeige: Totes Tier im Kreis Karlsruhe gefunden

Tiere im Wald
Symbolbild © istockphoto/mixedreality

Karlsruhe Insider: Strafanzeige von Peta.

Im Mai kam bei Mäharbeiten durch das Regierungspräsidium Karlsruhe ein Rehkitz ums Leben. Nun laufen die Ermittlungen.

Nach dem Tod eines Rehkitzes in Dettenheim ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Mitarbeiter des Karlsruher Regierungspräsidiums.

Rehkitze verstecken sich kurz nach ihrer Geburt gern im hohen Gras, damit sie von ihren Feinden nicht so schnell entdeckt werden können.

Das Rehkitz war im Mai vermutlich bei Mäharbeiten am Rheindamm getötet worden, obwohl eine Passantin die Mitarbeiter auf das im Gras liegende Rehkitz hingewiesen haben will.

Leider steht somit Aussage gegen Aussage.

Das Regierungspräsidium hatte nun angekündigt, seine aktuelle Praxis bei Mäharbeiten zu überdenken, damit ein solcher Vorfall nicht wiederholen kann.

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Man evaluiere das Vorgehen derzeit mit Experten aus Landwirtschaft und Jagd, wurde jetzt vom Regierungspräsidium mitgeteilt. Aus diesen Gründen kann zu diesem Vorfall jetzt keine weitere Aussage gemacht werden.

Zwischen Mai und Juni ist bei den Rehen die Setzzeit. Dann verstecken Rehmütter ihre Kitze gern im hohen Gras, damit es vor natürlichen Räubern geschützt ist. Wegen ihres Duckinstinkts flüchten die Rehkitze bei Gefahr leider nicht, sondern drücken sich im Gras fest an den Boden. Bei den Mäharbeiten droht ihnen dann ein qualvoller Tod.