Pyrotechnik: Karlsruher SC erhält Strafe vom DFB-Sportgericht

Anhängen zünden Pyro im Stadium.
Symbolbild

Karlsruhe Insider: Ultras zündeln oft.

Das Sportgericht des DFB hat den beiden Fußball-Clubs Arminia Bielefeld und dem Karlsruher Sportverein hohe Strafen auferlegt, da die Ordner in den jeweiligen Stadien nicht dafür Sorge tragen konnten, dass spezielle Fans Pyrotechnik zündelten und damit den Spielablauf gefährden könnten.

Diese sogenannten Fans sind keine Fans im eigentlichen Sinne. Sie sind nur auf Krawall aus und wollen mit dem Abbrennen der Pyrotechnik beweisen, dass man ihnen nichts anhaben kann.

Leider ist es bislang nur sehr selten gelungen, diese Krawallmacher und Pyro-Brenner zu bestrafen.

Beim Abstiegskracher der letzten Saison zwischen Arminia Bielefeld un dem VFL Wolfsburg gelang es einigen Idioten, bengalische Feuer zu entfachen und somit die Aufmerksamkeit für ihr Abbrennen zu bekommen. Das Abbrennen begann bereits in der 49. Minute des Spiels. Die Zuschauer konnten nur froh sein, dass dies nicht zu einem kompletten Spielabbruch führte. Mit ihrer Pyrotechnik haben sie dem Verein geschadet, denn dieser muss nun 5.000 Euro an den DFB als Strafe überweisen.

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Ähnlich erging es dem Karlsruher SC zwei Wochen später, als ebenfalls sogenannte „Fans“ Pyrotechnik zündeten und es damit zu einer kurzen Spielverzögerung kam. Auch hier hatten diese Ultras Glück, dass nicht das gesamte Spiel abgebrochen wurde.

Nun muss der Karlsruher SC die Strafe in Höhe von 5.400 Euro an den DFB bezahlen.

Es ist nur schade um die wirklichen Fans, die nur ein schönes Spiel sehen wollten.