Schockfund in beliebter Pizzeria bei Karlsruhe – „Tränen flossen“

Der Eingang eines Italieners ist geschlossen, insgesamt macht das gesamte Restaurant einen geschlossenen Eindruck. Noch hängt das Menü im Schaukasten neben der Treppe.
Symbolbild © imago/Pius Koller

Nach einem Schockfund in einer beliebten Pizzeria bei Karlsruhe kommen den Betreibern die Tränen. Sie hatten mit diesem Fund überhaupt nicht gerechnet und mussten ihr Restaurant vorläufig schließen. Der Vorfall liegt bereits einige Wochen zurück.

In einer beliebten Pizzeria in der Nähe von Karlsruhe gab es einen Schockfund. Das Gesundheitsamt kam zur Routinekontrolle vorbei. Was dabei passierte, damit hatte niemand gerechnet. Kein Wunder, dass die Betreiber der Gaststätte geschockt waren.

Schockfund in beliebter Pizzeria bei Karlsruhe

Für die Wirtin Maria Canu ist es eine Horrorvorstellung, dass ihr Gasthaus bald auf der berühmten Karlsruher Ekelliste stehen könnte. Doch was bei der letzten Hygienekontrolle passierte, war auch für sie ein echter Schock. Die Rede ist von einer beliebten Pizzeria bei Karlsruhe, dem „Portobello“ in Ettlingen. Die Betreiber selbst führen dieses Restaurant seit nunmehr 33 Jahren sehr gewissenhaft. So hatten sie nach eigenen Angaben bis zu diesem Tag noch nie Probleme mit der Hygiene.

Schaben unter der Theke und in der Küche

Die Kontrolle durch das Hygienepersonal verlief zunächst ohne weitere Beanstandungen. Eigentlich waren die Kontrolleure schon auf dem Weg nach draußen, als sie noch einmal schnell unter die Theke leuchteten. Dazu hatten sie eine kleine Taschenlampe mitgebracht. Als der Schein der Taschenlampe unter die Theke fiel, kam etwas Unglaubliches zum Vorschein: zwei Kakerlaken. Weitere tote Tiere fanden die Inspektoren hinter der Spülmaschine.

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Zudem tauchten in der Küche und unter der Theke auch lebendige Krabbeltiere auf. Auch wenn es zunächst nur wenige waren, war es ein echter Schockfund in der beliebten Pizzeria bei Karlsruhe. Die Wirtin ging auf die Kontrolleure zu und schloss freiwillig für einen Tag ihren Laden, um einen Kammerjäger ins Haus zu holen. Gemeinsam verfolgten sie die Spur der Schädlinge und gelangten in den Keller. So verbreiteten sich die Kakerlaken aus dem Heizungskeller über die Elektrokabelschächte in den gastronomischen Betrieb. Dem raschen und sofortigen Handeln der Betreiber ist es zu verdanken, dass der Schockfund schnell behoben wurde und der Gastbetrieb weitergeführt werden konnte.