Tragödie: Leiche aus dem Epplesee bei Karlsruhe geborgen

Der Epplesee bei Karlsruhe.
Symbolbild Foto: Lothar Neumann, Gernsbach | {{CC-by-nc-sa-2.5}

Karlsruhe Insider: Großaufgebot von Einsatzkräften.

Im Epplesee ist am frühen Morgen des Freitags ein 35 Jahre junger Mann ertrunken. Andere Personen hatten noch versucht, den Mann davon abzuhalten, ins Wasser zu gehen.

Gegen 3.50 Uhr hatten zufällig anwesende Personen ihn ins Wasser gehen sehen. Einige der Passanten versuchten sogar noch, ihn daran zu hindern, um diese Uhrzeit ins Wasser zu gehen.

Danach verloren die Augenzeugen allerdings den jungen Mann aus den Augen. Sogleich riefen sie die Feuerwehr und den Rettungsdienst zu Hilfe in der Hoffnung, dass diese geschulten Leute den jungen Mann davon abhalten konnten, ins Wasser zu gehen.

Da die Feuerwehr zudem noch die Polizei angefordert hat, wurde mit vereinten Kräften versucht, den jungen Mann noch zu finden.

Zudem ließ die Feuerwehr auch noch ein Boot ins Wasser, um den unmittelbaren Uferbereich abzusuchen.

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Die Feuerwehr schickte zudem noch Taucher ins Wasser, um die Umgebung des Uferbereichs abzusuchen.

Bereits beim ersten Tauchgang wurden sie fündig, konnten den jungen Mann aber nur noch tot aus dem Wasser holen. Sofort eingeleitete Reanimierungsversuche blieben allesamt erfolglos.

Der 35 Jahre junge Mann muss wohl allein unterwegs gewesen sein, jedenfalls kannten ihn die umstehenden Passanten leider nicht.

Um 6 Uhr wurde dann mit dem Abrücken der Einsatzkräfte begonnen.

Erst vor einigen Tagen war ein 24 Jahre junger Mann im Offenbacher Gifizsee ertrunken.

Ende Juni war am Baggersee in Karlsruhe-Grötzingen ein junger Mann tot aus dem See geborgen.

Die häufigsten Ursachen bei Badeunfällen sind Kreislaufprobleme. Diese Personen befinden sich in einer Ausnahmesituation.