Vorgaben für Geschäfte: Karlsruher Innenstadt soll attraktiver werden

Sommer sale in der Karlsruher Innenstadt
Symbolbild Foto: TMC-Fotografie

Karlsruhe Insider: Handel und Gastronomie.

Die City in Karlsruhe will attraktiver werden und Handel und Gastronomie sollen ihren Beitrag dazu leisten. Aus diesem Grunde soll der Gemeinderat an diesem Dienstag entscheiden, was erlaubt ist und was nicht geht.

Einheitliche Warenständer vor den Geschäften, in der Summe nicht zu viele mobile Aufsteller sowie in hellen und einheitlich gehaltenen Farben gehaltene Sonnenschirme in der Außengastronomie. Mit Vorgaben wie diesen will Karlsruhe das Erscheinungsbild der Innenstadt verbessern.

In der seit einem halben Jahr bahnfreien Einkaufsstraße rücken die Händler und Wirte mehr in den Blick – unter denen es aus Sicht der Verwaltung noch einige schwarze Schafe gibt.

Negativbeispiele dokumentiert der Entwurf einer Sondernutzungsrichtlinie, die an diesem Dienstag im Gemeinderat auf den Weg gebracht werden soll.

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Beim inzwischen geschlossenen Geschäft Inferno in der Nähe vom Kronenplatz störten sich die Experten der Stadt an zu vielen Verkaufsständern vor der Tür. Ähnliches wird dem Ein-Euro-Laden am Europaplatz angekreidet. Passanten werden abgedrängt, und es gibt kein freies Flanieren an den Schaufenstern.

Am Eingang zur Kaiserpassage wiederum werden die vielen Werbeaufsteller moniert. Vier Stück stehen am Montag dort, sie weisen auf eine Corona-Teststation, auf eine Parfümerie, einen Sandwich-Anbieter sowie den Kiosk Morgana hin. Den betreibt seit September 2021 Dennis Stritzinger. Auf die Werbeaufsteller kann er verzichten. Aber zwei Zeitungsständer sind uns wichtig fürs Geschäft. Im Kiosk ist wenig Platz, und der Laden ist nur 8 Quadratmeter groß.