Auto-Industrie droht Desaster: „Können keine Autos mehr bauen“

Mann repariert Auto
Symbolbild © istockphoto/standret

Deutschland droht ein Gaslieferstopp. Das hat auch für die Autoindustrie enorme Folgen. Denn diese ist von Gas abhängig.

Der Autoindustrie droht ein Worst Case. Gibt es einen Gaslieferstopp durch den Ukraine-Krieg, können keine Autos mehr gebaut werden.

Gasembargo droht

Derzeit leiden die Verbraucher unter den steigenden Energiepreisen. Doch auch die Wirtschaft hat dadurch enorme Probleme zu bewältigen. Denn die Diskussionen über ein Gasembargo laufen.

Kommt dieses, betrifft es besonders Baden-Württemberg. Denn dort haben mehrere große Unternehmen ihren Hauptsitz. Für Mercedes-Benz, Bosch, Porsche usw. hat das drohende Gasembargo fatale Folgen.

Mittlerweile hat die russische Regierung aber selbst die Gaslieferungen gedrosselt. Die Lieferung von der Pipeline Nord Stream 1 nach Deutschland ist stark eingeschränkt.

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Russland ist der wichtigste Erdgaslieferant für den gesamten europäischen Kontinent.

Für die Industrie bedeutet eine eingeschränkte Gaslieferung den Worst Case

Autohersteller und Zulieferer sind bei ihrer Produktion von Gas abhängig. Auch andere Industriezweige benötigen Gas.

Kommt ein kompletter Lieferstopp von Gas, könnten große Teile der Industrie nicht mehr produzieren.

Mercedes-Benz hat verkündet, dass die Gasversorgung derzeit gesichert ist. Bei den Autozulieferern und Herstellern von Aluminiumteilen sieht es weniger gut aus.

Deutsche Gießereien produzieren die Aluminiumteile für die Autoindustrie in Schmelzöfen. Diese werden mit Gas befeuert.

Wird die Gaslieferung eingestellt, können die Teile nicht mehr produziert werden. Das bedeutet letztendlich auch ein Stillstand für die Autobauer.

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Bereits im Juli droht der Gaslieferstopp

Noch liefert Russland das Gas nach Deutschland. Der Worst Case ist bei den Unternehmen noch nicht eingetreten. Doch Russland hat die Lieferungen bereits gedrosselt. Deutschland befindet sich in der „Alarmstufe Gas.“

Laut Wirtschaftsminister Habeck droht ein kompletter Lieferstopp durch Putin bereits im Juli.

Das hätte fatale Folgen. Das Bundeswirtschaftsministerium appelliert deswegen an Verbraucher und Industrie, Energie zu sparen.

Aber nicht nur der Lieferstopp stellt Unternehmen vor Probleme. Bei auslaufenden Verträgen steigen die Gaspreise enorm. Können Unternehmen diese erhöhten Kosten nicht an die Verbraucher weitergeben, gehen sie pleite.