Die Autoindustrie schlägt Alarm – Situation ist extrem angespannt

Werk bei Daimler
Symbolbild

Die Corona-Pandemie und die Ukraine-Krise haben starke Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Nun ist auch die Autoindustrie massiv betroffen.

Die Lage in der Autoindustrie soll extrem angespannt sein. Das geben nun Experten an. Die Geschäftszahlen sollen massiv leiden.

Große Herausforderungen für Autobranche

Die Pechsträhne der Autoindustrie scheint nicht abzureißen. Nach explodierte Kosten, der Corona-Pandemie, der Ukraine-Krise und den Lieferengpässen, unter anderem von Chips, sind viele Unternehmen der Branche stark gebeutelt.

Davon betroffen sind aber nicht nur kleine Unternehmen. Auch die großen Konzerne, wie beispielsweise Mercedes-Benz sollen drastisch leiden und stark angeschlagen sein. Mit Blick nach China wird es vielen nun sehr bang. Denn dort stagnieren die Autoverkäufe massiv.

Unangenehme Zeiten der Autoindustrie angebrochen

Laut der Beratungsgesellschaft EY soll die Lage der Autobranche allgemein, nicht besonders gut aussehen. Die Kennzahlen von Herstellern lassen diesen Rückschluss offenbar zu. Die Verkäufe von Neuwägen in China sind massiv zurückgegangen. Dies betrifft auch den deutschen Markt.

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Unter den Herstellern, die in China unter einer Krise an rückläufigen Verkaufszahlen zu leiden haben sind auch deutsche Konzerne. Vorne dran unter anderem Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz. Für die deutschen Unternehmen gilt China als der größte Einzelmarkt weltweit.

Starke Einbrüche in den Verkäufen

Allgemein sollen, laut Experten, die Verkaufszahlen stark zurückgegangen sein. Allein im chinesischen Markt sollen die Verkäufe im April um 35,7 Prozent gesunken sein, verglichen mit dem Vormonat. Damit spielen gleich drei Faktoren als Einfluss gegen die Autokonzerne ein.

Die Corona-Krise, welche in China mit einer rigorosen Politik behandelt wird, der Krieg in der Ukraine und der Chipmangel sorgen dafür, dass die Autobranche in eine Krise zu schliddern droht. Wirft man einen Blick auf die allgemeinen Zahlen, scheint es der Branche gut zu gehen. Doch der Scheint trügt. Die Konzerne verkaufen viel weniger Autos, dafür sind die verkauften viel teurer.