Dunkle Wolken: Mercedes ist auf Sparkurs – „Mitarbeiter bangen“

Arbeiter fertigen in einer Halle Mercedes Modelle.
Symbolbild © imago/Rainer Unkel

Dunkle Wolken ziehen auch über diesem großen Konzern auf, denn Mercedes ist nun auf Sparkurs. Die Mitarbeiter bangen, doch anders lässt sich das Problem anscheinend nicht lösen.

Jetzt erwischen die Probleme auch Mercedes, weswegen der Konzern nun auf Sparkurs umstellt. Aus Kostengründen muss der Autobauer Entscheidungen treffen, die vielen nicht gefallen werden.

Gestiegene Kosten treffen auch Autobauer

Dass in Deutschland viele Unternehmen über gestiegene Kosten klagen und in Folge derer um ihre Existenz kämpfen, ist hierzulande schon lange bittere Realität. Egal, aus welcher Branche ein Unternehmen kommt und wie groß oder alt ein Unternehmen ist – keines scheint von der Pleitewelle verschont zu bleiben.

Aufgrund des Krieges in der Ukraine und der damit verbundenen hohen Energiekosten sowie der gestiegenen Rohstoffkosten müssen immer mehr Konzerne umdenken und Pläne ausarbeiten, um Kosten an anderer Stelle einzusparen.

Mercedes geht auf Sparkurs

Wer an Mercedes denkt, kommt bestimmt nicht auf die Idee, dass der Autobauer den Sparkurs einschlagen muss. Denn das Unternehmen macht trotz der derzeitigen Lage ordentlich Umsatz. Doch laut Konzernchef Ola Källenius liegt der Grund für die Sparmaßnahmen nicht bei den Verbrennern, mit denen der Konzern derzeit hauptsächlich Umsatz macht, sondern ausgerechnet in der E-Mobilität.

Wegen der gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten seien gerade die Batterien für die E-Modelle sehr teuer. Da Mercedes sehr große E-Autos baut, benötigen diese auch größere Batterien. Weil die meisten Kunden nicht bereit sind, für ein Elektrofahrzeug deutlich mehr auszugeben, kann der Konzern die Mehrkosten auch nicht einfach auf die Kunden umlegen, weswegen an anderer Stelle gespart werden müsse.

Mit der E-Mobilität schreite laut Källenius auch die Digitalisierung immer weiter voran. So könne man mit der Erweiterung für autonomes Fahren oder der Entertainment-Systeme im Auto ein neues Geschäftsmodell entwickeln. Dies bedeutet jedoch auch, dass in Zukunft aufgrund der fortschreitenden Technik im Herstellungsprozess so einige Stellen wegfallen werden. Das bedeutet, dass in Zukunft nicht mehr jede Stelle neu besetzt wird.