Großer deutscher Autohändler ist insolvent – „Ist nur der Anfang“

Symbolbild © imago/Hans Blossey

Ein großer deutscher Autohändler ist jetzt insolvent und das soll nur der Anfang sein. Was dies für die Kunden bedeutet und wie es in Zukunft weitergehen soll, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Das ist ein echter Schock, denn ein großer deutscher Autohändler ist jetzt insolvent. Dies soll nur der Anfang sein. Was diese Meldung für die Mitarbeiter und die Kunden bedeutet und wie es in Zukunft weitergehen soll, erfahrt ihr bei uns.

Autokauf im Internet

War es früher noch gang und gäbe, zu seinem Autohändler des Vertrauens zu gehen und dort ein neues Auto oder einen Gebrauchtwagen zu kaufen, übernimmt heutzutage das Internet diese Aufgabe. Hier kann man sich neben den großen Autoherstellern mit einer eigenen Webseite auch auf zahlreichen Plattformen nach einem neuen Gefährt umschauen. Viele sind sogar zertifiziert und bieten einen Käuferschutz an, damit man nicht Betrügern zum Opfer fällt. Eine solche Plattform galt als Hoffnungsträger. Umso überraschender ist jetzt die Nachricht, dass dieser große deutsche Autohändler insolvent ist.

Lesen Sie auch
Chaos droht: Tempolimit in Deutschland soll ausgeweitet werden

So soll es weitergehen

Mehr als 30.000 Autos hat der Onlinehändler Instamotion derzeit zu bieten. Diese kann man dort kaufen und sich sogar direkt bis vor die Haustür liefern lassen. So mancher Kunde hat hier seinen Traumwagen gefunden. Der Service „Lieferung bis vor die Haustür“ hat viele Menschen angesprochen. Wer nicht alles auf einmal bezahlen konnte, hatte sogar die Möglichkeit zu einer Finanzierung.

Anscheinend hat das Unternehmen zuletzt jedoch große Schwierigkeiten, denn es stellte beim Amtsgericht München einen Insolvenzantrag. Auch der Insolvenzverwalter Henrik Brandenburg ist schon ernannt worden. Der Plan sieht bislang vor, dass der Geschäftsbetrieb für die 74 Mitarbeiter erst einmal regulär weitergeht. Da man als Kunde bei jedem Kauf eine Garantieversicherung abschließt, sind nun auch die Kunden geschützt. Indessen wird aktiv nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten gesucht, damit das Unternehmen weiterhin bestehen kann. Zumindest sind die Gehälter für die Angestellten für die kommenden Monate gesichert. Sie bekommen Insolvenzgeld.