Kanister-Anstürme: Spritpreise werden für Millionen Autofahrer erhöht

Die Spritpreise werden bald wieder steigen.
Symbolbild © istockphoto/SteveByland

Jetzt ist es offiziell: Die Bundesregierung einigt sich auf eine deutliche Erhöhung der Spritpreise für Millionen Autofahrer. Schon 2024 sollen die Preise rapide steigen.

Besonders teuer wird es 2024 wegen der steigenden CO₂-Preise für Heizöl, Benzin und Gas. Diese werden von der Bundesregierung für nächstes Jahr deutlich angehoben. Statt 30 Euro pro Tonne Kohlendioxid zahlen die Bürger nun 45 Euro. Für Millionen Autofahrer wird es also besonders teuer.

Spritpreise werden für Millionen Autofahrer erhöht

Schließlich hat die Bundesregierung vor kurzem beschlossen, die CO₂-Bepreisung noch stärker anzuheben. Dies wird sich nicht unerheblich auf die Benzinpreise auswirken. Es ist davon auszugehen, dass Autofahrer dann umgerechnet 1,4 Cent mehr für den Liter Benzin ausgeben müssen. Insgesamt dürfte der Literpreis um mehr als vier Cent steigen. Autofahrer müssen dann umgerechnet rund fünf Cent mehr für den Liter Benzin ausgeben.

Weiterer Anstieg in den kommenden Jahren

Es ist davon auszugehen, dass die CO₂-Preise in den kommenden Jahren weiter steigen werden. So soll die Bepreisung schon 2025 um weitere zehn Euro nach oben gehen. Im Jahr 2026 müsste man dann schon mehr als 60 Euro für eine Tonne CO₂ ausgeben. Zum einen, und das ist ein offenes Geheimnis, stopft diese Zusatzsteuer ein großes Haushaltsloch in Milliardenhöhe. Und genau das ist es, was Experten wie die des ADAC so schwierig finden. Eine mögliche Rückerstattung an die Bürger über das Klima-Geld wird angesichts steigender CO₂-Preise immer realer. Gerade einkommensschwache Haushalte hätten Probleme, diese hohen Preise zu kompensieren.

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Schwierige Situation: Aktuelle Förderungen liegen auf Eis

Zudem wurde angekündigt, dass die Förderung beim Kauf von Elektroautos noch früher auslaufen soll. Auch hier fordern die Expertinnen und Experten, zumindest die gestellten Anträge noch zu berücksichtigen. Ansonsten gäbe es keine Planungssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger. Ohnehin ist die Unsicherheit derzeit schon sehr hoch, da viele Förderprogramme auf Eis liegen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, gerade wenn die Spritpreise für Millionen Autofahrer erhöht werden.