Nächster Autobauer will über 2000 Stellen streichen in Deutschland

Ein unfertiges Auto im Herstellungsprozess in einer Fabrik
Symbolbild © istockphoto/RainerPlendl

Erneut kommt es in Deutschland zu einem massiven Stellenabbau. Über 2.000 Menschen werden ihre Arbeit verlieren. Wir zeigen, welcher Autobauer diesmal dahinter steckt.

Die Krise macht es den Menschen schon nicht leicht genug. Die Preise steigen, von Strom über Miete und Heizkosten, und auch im Supermarkt zahlt man immer mehr. Und die Löhne? Die heben die Arbeitgeber höchstens minimal an – mit dem Tempo der Preissteigerungen können diese aber längst nicht mithalten. Da ist der eine oder andere froh, wenn er überhaupt noch eine Arbeit hat. Denn sonst sähe es richtig bitter aus.

Massiver Stellenabbau des Autobauers

Doch genau das passiert jetzt mit den insgesamt 2.300 Frauen und Männern, die bei diesem Autokonzern arbeiten. Oder besser gesagt gearbeitet haben. Denn da heißt es mal wieder: Stellen streichen.

Zwar hatte der Betriebsrat der berühmten US-Auto-Marke im Januar diesen Jahres, bereits so etwas in die Richtung verlauten lassen, aber die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trifft jetzt trotzdem der volle Schlag. Wo vorher noch Hoffnung bestand, geht jetzt das Licht aus. Da ist von Existenzängsten die Rede. Von heute auf morgen, einfach so – haben die Mitarbeiter das verdient?

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US-Unternehmen streicht 2.300 Stellen

Insgesamt 2.300 Stellen wird das US-Unternehmen in Deutschland streichen. Betroffen sind die Städte Köln und Aachen. Die Gründe dafür werden mit „Kosten“ – was auch sonst? – angegeben. Es ist der Auto-Hersteller Ford, der hinter dem massiven Stellenabbau steht.

Die meisten Arbeitsplätze des Autobauers werden in Köln wegfallen. Dort sind zurzeit ganze 14.000 Menschen beschäftigt. Bald nicht mehr. Innerhalb der nächsten drei Jahre werden unzählige Arbeitsplätze in der Entwicklungsabteilung, aber auch in der Verwaltung gestrichen. Doch auch die Menschen in Aachen sind betroffen und fassungslos. Dort steht nämlich das Forschungszentrum von Ford. An ihnen und ihrer Arbeit liegt es bestimmt nicht, dass die Stellen wegfallen. Ungerechtigkeit ist dafür ein noch zu schwaches Wort.

Auch Großbritannien betroffen

Insgesamt streicht der Autokonzern aus den USA 3.800 Stellen in Europa. Das schließt auch Angestellte aus Großbritannien mit ein. Wie Ford mit diesem massiven Stellenabbau sich am Markt behaupten will, aber vor allem, was die Menschen ohne ihre Arbeit machen, bleibt ungeklärt.