Neues Verkehrszeichen: Wer keine Ahnung hat, zahlt 135 Euro Bußgeld

Verkehrsschilder auf der Autobahn.
Symbolbild © istockphoto/Kinek00

Ein bestimmtes Verkehrszeichen stellt zahlreiche Autofahrer vor ein Rätsel, denn sie haben keine Ahnung, dass sie bei Missachtung ein hohes Bußgeld riskieren. Bis zu 135 Euro können unter Umständen fällig werden.

Nicht nur in Deutschland gibt es Verkehrsschilder, die viele nicht kennen. Ein neues Verkehrszeichen, von dem die wenigsten eine Ahnung haben, kann in Frankreich bei Missbeachtung ein sehr hohes Bußgeld mit sich bringen.

Verkehrsschild sorgt für Aufsehen

Ein neues Verkehrszeichen sorgt häufig dafür, dass die Verkehrsteilnehmer im ersten Moment keine Ahnung haben, worum es überhaupt geht. Dabei gilt für alle Verkehrsteilnehmer, dass sie sich immer über die neuesten Regelungen auf dem Laufenden halten müssen. Denn sonst können unangenehme Konsequenzen folgen.

In diesem speziellen Fall können bis zu 135 Euro Strafe fällig werden. Das Verkehrsschild, um das es geht, hat einen blauen Hintergrund mit einer weißen Raute darauf. Man findet es in Frankreich, wo es Teil der Mobilitätslösung ist. Mit dem Schild will das Nachbarland dafür sorgen, dass Verkehrsstaus und die CO2-Belastung reduziert werden.

Fahrgemeinschaftsspuren nutzen

Das neue Verkehrsschild kennzeichnet eine sogenannte Fahrgemeinschaftsspur sowie weitere reservierte Fahrspuren. Dabei dürfen nur bestimmte Fahrzeuge auf diesen Spuren fahren. Noch in diesem Sommer können in Lyon bei Missachtung des neuen Verkehrsschildes hohe Bußgelder fällig werden.

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Bei der neu eingeführten Fahrspur in Frankreich geht es darum, dass nur Fahrgemeinschaften, öffentliche Verkehrsmittel sowie Elektroautos und Taxen diese Fahrspur nutzen dürfen. Mit den Spuren will man so die Bildung von Fahrgemeinschaften bzw. das Nutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln zur Reduzierung der Umweltbelastung fördern.

Erster Test sehr erfolgreich abgeschlossen

In Lyon, einer Großstadt in Frankreich, fand ein erster Test für die Fahrgemeinschaftsspuren statt. Dieser soll mit großem Erfolg abgeschlossen worden sein. Weitere Teststädte sind Grenoble und Straßburg. Es soll Pläne geben, dass auch weitere Städte als Testgebiete folgen sollen.

Die Polizei überwacht die neuen Fahrspuren mithilfe von modernen Radarkameras, die speziell hierfür entwickelt wurden. Die Kameras sind in der Lage zu erkennen, wie viele Personen sich im Inneren eines Fahrzeugs befinden. Übrigens gilt auch hier, dass Unwissenheit nicht vor Strafe schützt. Wer also bei dem neuen Verkehrszeichen keine Ahnung hat, worum es geht, kann damit leider nicht das Bußgeld umgehen.