Revolution kommt: Das gab es noch nie beim Autobauer Mercedes

Neue Fabriken von Daimler für Batterien
© Mercedes-Benz AG - Global Communications

Bei Mercedes-Benz kündigt sich eine wahre Revolution an. Auf diese Neuheiten des deutschen Autobauers dürfen wir uns jetzt gefasst machen.

Mercedes kommt mit einer Revolution um die Ecke. Das deutsche Traditionsunternehmen hat über die Jahre immer wieder neue Trends und Maßstäbe gesetzt. Aber das, worauf wir uns jetzt freuen dürfen, gab es bei dem Autobauer noch nie.

Neue Methoden beim deutschen Autobauer

Die Firma mit ihrem Hauptsitz in Stuttgart hat Fans auf der ganzen Welt. Außerdem ist sie immer wieder für eine Überraschung gut und verblüfft mit spektakulären Aktionen. Jetzt kam heraus, dass Mercedes-Benz seinen Praktikanten Mega-Summen von bis zu 17.000 Euro zahlt. Da ist es kein Wunder, dass das Unternehmen allseits so beliebt ist. Aber Mercedes-Benz wäre nicht Mercedes-Benz, wenn das Unternehmen nicht noch einen Schritt weitergehen würde – so erstaunt es mit einer wahren Revolution.

In drei Jahren feiert das schwäbische Unternehmen sein hundertjähriges Bestehen. 1924 schlossen sich die Daimler-Motoren-Gesellschaft und die Benz & Cie. zur Daimler-Benz AG zusammen. Vielleicht soll uns diese Umwälzung bereits einen kleinen Vorgeschmack auf das Jubiläum geben. Wie dem auch sei, Mercedes-Benz trumpft auf, denn das Unternehmen kennt die Zeichen der Zeit, und diese stehen komplett auf Klimaschutz.

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Zusammenarbeit

H2 Green Steel ist eine Firma aus Schweden. Diese wird jetzt mit dem deutschen Autobauer zusammenarbeiten, indem sie ihn mit nahezu klimaneutralem Stahl beliefert. Der auf nordschwedischem Boden grün produzierte Stahl soll Mercedes-Benz schon ab 2025 erreichen.

Aber was macht den schwedischen Stahl so grün? Anstelle von Kohle verwendet H2 Green Steel erneuerbaren Wasserstoff für die Stahlherstellung. Dieses Verfahren vermindert den Treibhausausstoß um bis zu 95 Prozent. In Anbetracht dieser Zahlen verdient die Methode schon beinahe die Kennzeichnung „klimaneutral“.

Klimaneutral

Mercedes kommt mit den richtigen Ideen zur richtigen Zeit. Schätzungen gehen davon aus, dass das schwäbische Unternehmen durch die Verwendung des grünen Stahls ungefähr 55.000 klimafreundlichere Autos im Jahr herstellen kann. Das ist nicht nur gut fürs Image, sondern auch für die Umwelt. Die Stahlindustrie ist nämlich einer der übelsten Klima-Sünder in der gesamten Industrie mit all ihren Zweigen. Daher ist es umso wichtiger, dass große Autobauer mit grünen Stahlproduzenten Hand in Hand gehen.